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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 4 (1862) · p. Seite 311

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
4 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 311 (sequence 67)
Language
German
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Schlachtregeln in arab. Sprache. 311 ser, wie der meisten von mir näher geprüften HS., mit Erlaubniß des damaligen Oberbibliothekars, durch Zeichen kenntlich machte, so war es dem nachkommenden Besichtiger nicht schwer, dieselben zusammenzustetten. Es wurden später diese Stellen in einem und demselben Jahre (1857) zweimal abgedruckt, in Goldberg's Biogr. des Koreisch (p. XIX > und in יוחסין ed. Filipowski (p. 207) 4י), wo nicht einmal die arabischen Bemerkungen des citircnden Arabers und alle Ergänzungen Goldberg's durch Klammern bezeichnet sind. An beiden Orten möchte man glauben, ein vollständiges Schriftchen vor sich zu haben, welches in einem arabischen Codex ausgenommen ist, während nicht einmal alle Stellen aus Eldad wiedergegeben sind, welche sich in unserer Abhandlung vorfindeu. Ich werde daher in Anhang II Berichtigungen und Ergänzungen zusammenstellen. Zugleich will ich darauf aufmerksam machen, daß vielleicht diese vollständigere und wahrscheinlich genuine Necension der Schlachtregeln, — deren wesentlicher Inhalt in der Anfrage der Kairuwancr wiedergegeben ist, — sich in einer HS. de Rossi's besindet. Derselbe verzeichnet nämlich unter Cod. 327, 22 als inauditum et minim, daß dem I osua 00n8titution68 mactationis ac probationis animalium beigelegt werden, und er freut sich, ein Supplement zu den von Fabricins gesammelten Pseudepigraphen entdeckt zu haben. Es ist ihm aber in seiner Eingenommenheit für seine Sammlung manchmal passirt, Neues zu finden, ״was schon von jeher dagewefen". Sein Codex enthält ohne Zweifel die Schtachtregeln Eldad's, nur scheinen die einzelnen Sätze die Traditionsformel unsrer Einteituug zu wiederholen, und so wäre es möglich, daß jener Codex nicht ein bloßes Excerpt aus der erwähnten Anfrage an Zemach, sondern die vollständige Necension enthalte, welche unser Anonymus in einer Abschrift des Chanauel (aus Kairowan) vor sich hatte, aus der er buchstäblich (הרפא בהרף) zu eitireu versichert. spricht dem Schluß der הלכות טרפות in der Anfrage an Zemach (Bet hamidr. II, II I Z 7 ff.), jedoch zum Lheil umgestellt, zum Lheil correcter, nicht bloß als Iellinek's Abdruck aus jüngeren Ausgaben (z. B. Z. 15 הקדקדים, Z. 16 והשמאל, wie Ed. pr., vgl auch Anhang II, 6), so fehlt (Z. 16) auch in Ed. pr. der Satz וישהום שניהם בשחיטה אהה. 14) Die Identität des Ursprungs ergiebt sich mit Sicherheit aus der Uebereinstimmung vieler Fehler und Lücken neben den in jenem Abdrucke hinzugekommenen, s. Anh. II, namentlich unter d, 6, f.

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