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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 3 (1862) · p. Seite 217

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
3 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 217 (sequence 53)
Language
German
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Kochbe Jizchak. 217 sonstigen Mittheilungen als philos. Denker, während wir von S. ben Mare nur — seine Existenz kennen, nicht das Geringste über seine Richtung und seine literarische Thätigkcit. Ueberhaupt war aber diese in der Mitte des 8. Jahrh., wie wir aus Acha Schabcha's Scheelthoth und den Halachoth gedoloth ersehen, unter den Rabbinen eine rein thalmudische, und von Bewegungen, wie ste Hai schildert, war damals keine Spur. Hr. F. möchte nun gerne solche Elemente im Schoße des damaligen Judenthums entdecken, um damit nach seiner Art die Entstehung des Karäismus zu erklären. Auch hat er eine besondere Lust, Beziehungen und Leistungen recht hoch hinaufzurücken. Vor diesem unkritischen Verfahren kann jedoch nicht genug gewarnt werden. Den 20. April. 2. Kochbe Jizchak. Joseph b. Aieser über Zusätze im Pentateuch. Zum sieben und zwanzigsten Male tritt die hebräische Sammelschrift: Kochbe Jizchak von M. E. Stern in Wien in die Oeffentlichkeit (Wien 1862. 96 S. 8), und sie legt damit das bündigste Zeugniß dafür ab, daß sie einen genügenden Kreis von Mitarbeitern und Lesern hat. Die Zahl der erstercn in diesem Jahrgange — 40 einschließlich den Herausgeber — ist in der That so groß, daß es dem Herausgeber an Arbeiten nicht fehlen kann; es wird jedoch daraus auch alsbald ersichtlich, daß diese nur von sehr geringem Umfange sein können. Den überwiegend größten Raum nehmen neuhebräische Gedichte und sonstige stylistische Versuche ein; wir wollen diesen טנעימי השיר בומננו wie auch den בני יהירה, welche in ihnen eine Quelle finden ללהר קסת הסופר, die Freude an den ילדי מליצה nicht verderben, auch gönnen wir es Luzzatto, daß er einen Qrt findet, an welchen er eine poetische Lucubration aus dem I. 1817 niedcrlegen kann (S. 19 ff.). Der siebzehnjährige Dichter nämlich weiß sich geborgen unter der besonder» Führung Gottes, der ihm auch gern sein Wohlgefallen an seinem bisherigen Wandel kundgeben will. Doch wie will Gott Dies beginnen? Sich

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