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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 3 (1862) · p. Seite 216

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
3 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 216 (sequence 52)
Language
German
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216 Journal-Revue. Nachm, hatte an die Gelehrten Nordfrankreichs geschrieben; mußte sein Schreiben darum in Spanien und der Provence eine so weite Verbreitung gefunden haben? Daß Dies nicht der Fall war, beweist uns der Umstand, daß der erste Herausgeber der Streitschriften zwar ein anderes Schreiben des Nachm, kannte und aufnahm, aber nicht das in Rede stehende, das, wie gesagt, erst Dalmcdigo veröffentlichte. ״Auch unterbricht in Nachmani's Sendschreiben das Citat dieses Fragmentes offenbar den Zusammenhang". Offenbar ist dieses wie alles Vorhergehende falsch. Nachm, ermuntert die französischen Lehrer, eine Warnung gegen das Studium der Philosophie über- Haupt ergehen zu lassen; so, fährt er fort, pflegten die vormaligen Häupter davor große Gelehrte zu warnen, wie vielmehr die Anfä'nger von der Logik zurückzuhalten. So fand ich in einer Antwort Hai's an den Nagid, und nun folgt das Citat, dem sich dann die Worte anschließen: Euch nun, die ihr den Niß umzäuncn wollt, ziemt cs in ähnlicher Weise davor zu warnen und zu strafen u. s. w. Wo wäre ein schönerer Zusammenhang zu sinden? Wie kann das Citat hier fehlen? So wollen wir denn unverzagt Hai in den Reihen der Gegner der Philosophie stehen lassen, die Entdeckung des ״pseudepigraphischen Litcratnrkrciscs" ans dem Anfänge des 13. Jahrhunderts aber der nicht unbedeutenden Gesellschaft ähnlicher Entdeckungen znwcisen. 10. Januar. NS. Soeben sehe ich, daß Hr. vr. Fürst in seiner ״Geschichte des Karäcrthums" S. 35 unter dem Gaon Samuel, von dessen Hinueigung zur Philosophie Hai in dem vorangehenden Gutachten bei Chabib spricht, den alten ״Gaon Samuel ben Marc, Schulhaupt zu Anbar (747—51)" versteht. In der Anmerkung 161 dazu, S. 145, bemerkt Hr. F.: ״Daß dies sich auf diesen Samuel bezieht, ist Lb. d. Or. 1851, C. 253, klar erwiesen." Schlagen wir dort nach, so finden wir weiter Nichts, als daß Hr. F. bereits vor 11 Jahren dasselbe behauptet hat, was er noch heute fcsthält, damals wie heute ohne die leiseste Begründung, nur daß er meint, gegen seinen Schwiegervatcr S. ben Chosni würde Hai nicht so entschieden ausgetreten sein. Selbst diese gebrechliche Stütze fällt numnehr, da wir aus unscrm vollständigen Gutachten ersehen, daß Hai von Samuel allssagt, er sei, belehrt durch die schlechten Folgen, von seiner philosophischen Richtung abgegangen. Jedenfalls kennen wir S. ben Chofni aus

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