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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 3 (1862) · p. Seite 200

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
3 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 200 (sequence 36)
Language
German
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IRI
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200 Necenslonen. die Münzen tragen, der oft schwierigen Entzifferung der Umschrift, dem schlechten Zustande, in welchem ein Theil derselben auf uns gekommen, ist die genaue Feststellung der Zeit, unter wem so manche Münze geprägt worden, sehr schwierig. Der Name Simon z. B. gehört, wie wir sehen, drei verschiedenen Männern, und er wird, freilich mehr durch Schlußfolgerung als durch docnmentarische Beglaubigung, auch dem Ben-Kosiba beigelcgt. Die Münzen aber tragen blos den kargen Namen Simon's ohne weitere Bezeichnung, und die Gelehrten schwanken zwischen dem ersten Simon und Vcn-Kosiba hin und her. Inda ist ein Name, welchen auch der erste hasmonä'ische Held, Inda Makkabi, trägt, und der erste Finder der Münzen mit diesem Namen, Hr. de Saulcy, dessen Entdeckungen auf diesem Gebiete den Gesichtskreis ungemein erweitert haben, mochte gern diese dem alten Juda beilegen, sowie er auch andere Münzen in die höchstmögliche Zeit Hinaufrücken, so die Simon-Münzen in die Zeit Alexa׳.׳.der's des Großen versetzen, die Jonathan-, d. h. Jannai-, Münzen auf den alten Hasmonäcr, den Bruder Juda's und Simones, zurück'führen möchte. Nur die umsichtigste Erwägung aller einschlagenden Umstände, der feste geschichtliche Standpunkt macht es dem Verf. möglich, zu sehr wahrscheinlichen Resultaten zu gelangen, die, ohne irgend einer Voreingenommenheit zu dienen, sich in die gesicherten historischen Thatsachen fügen, diese zugleich treu abspiegeln und mit manchem werthvollem Umstande bereichern. So tritt der erste Simon mit seinem Schekel anspruchslos auf; nicht sein Name glänzt auf ihm, sondern ״das heilige Jerusalem", ״der Schekel Jsrael's" und das Jahr des erlangten Rechtes der Münzprägung. Anders Johann Hyrkan! Seinen Namen trägt die men in der Belagerungszeit Münzen geprägt sind; ob dieser überhaupt irgendwo als Mischnahlehrer vorkommt, ist sehr zweifelhaft. Wohl aber mögen die Mimen der früheren Kn'egszeit vorzugsweise ״serufalemische" genannt worden sein, weil auf ihnen der Tempel ausgeprägt war. Beide Münzsorten nun, die jerusalemischen wie die Münzen des Ben-Kos. oder des Aufruhrs oder der Gefahr konnten natürlich nicht cursiren, waren also fast werthlos, die der Gefahr aber noch dazu auch in späterer Zeit nicht ohne Bedenken wegen des Verdachtes, den sie erweckten, so daß es in der angeführten Stelle des Ieruschalmi untersagt wird, von ihnen einen Nutzen zu ziehen, ja verlangt wird, den etwa daraus erlangten Vortheil als einen widerrechtlich erworbenen gänzlich zu beseitigen. Dies ist der Sinn der Worte: יוליך הנייח לים המלח

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