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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 3 (1862) · p. Seite 179

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
3 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 179 (sequence 15)
Language
German
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n. Die Sethitentafel. 179 nur die späteren Jahre, um sie nicht über die Fluch hinausreichen zu lassen. Hatten ihm nun 87 Vorgelegen für die Jahre M.'s vor der Geburt L.'s, so würde er auch sie belassen haben, da er zu einer Acndcrung derselben keine Veranlassung hatte, ja er im Gegentheile dann nicht nöthig gehabt hätte, die Jahre Jered's nach der Geburt Chanoch's von 800 auf 785 herabzusetzen. Also auch er las 67 in den Jahren M.'s vor der Geburt L.'s, und so erweist sich auch die Zahl 802 für die Jahre nachher als die ältere. Noch mehr! Wir haben für diese ein Zeugniß auch aus unserm Texte. Noah, heißt es am Schluffe der Stammestafel, war 500 I. alt, als er Kinder zeugte. Darauf folgt 6, 1—8 der Bericht, daß die Menschen so sündig geworden, daß Gott den Beschluß faßte, sie zu vertilgen. In Mitten diefcs Berichtes, V. 3, heißt es nun: Und Gott sprach: Nicht streite mein Geist wider den Menschen ewiglich, da er doch auch Fleisch ist, und es seien seine Tage 120 Jahre. Was wollen diese 120 Jahre? Offenbar enthalten sie die Drohung, die später, V. 7, genauer angegeben wird, nach Verlauf dieser Zeit die Sündigen zu vertilgen. So übersetzen es sämmtliche Thargume, so erklärt es Raschi z. St. nach Seder Olam — wo ich jedoch Nichts finde —, so auch Hieronymus, und nicht minder scheint auch Bereschith rabba zunächst diese Meinung zu adoptiren*). Nun jedoch stellt sich alsbald die Schwierigkeit ein, daß ja zwischen der Zeit, da Noah Söhne zeugte, also seinem Alter von 500 I., und dem Eintritte der Flnth, da er 600 I. alt war, nur 100 I. liegen. Woher also die überschüssigen 20 Jahre? Diese Schwierigkeit zu beseitigen, schlug man verschiedene Wege ein. Die rabb. Erklärer, wie Raschi, wahrscheinlich nach Vorgang des Seder Olam (vergl. Bammidbar rabba c. 14 und Moses Darschan bei Raschi 4 Mos. 7, 18), Aben Csra u. A. nehmen an, diese Drohung sei bereits 20 Jahre vor dem Zeitpunkte, da Noah Kinder zeugte, ausgesprochen worden, wenn sie auch erst in einem darauffolgenden Abschnitte berichtet wird. Hieronymus meint, der Aufschub von 120 Jahren sei doch blos von Gott gewährt worden, um den Menschen zur Rückkehr Gelegenheit zu geben, da diese aber die Frist nicht dazu benutzten, so habe Gott dieselbe um 20 Jahre abgekürzt, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß auch die Thargume diese Ansicht andeuten ״הריני מביא עליהן מיעוט שנים שקצבתי להן בעולם הזה :26 .Cap (* .ואח״ב אני משגמן ביסורין

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