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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1862-01-01 · 1 (1862) · p. Seite 47

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
1 (1862)
Issue
1 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 47 (sequence 50)
Language
German
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iv. Symmachus. 47 das. 139, 18: s^vnv(6(f(0 xal sic, asl scsoiiai f.1 sxd aov. So liest er auch Spr. 14, 32 für das ältere mit uuserm Texte llnd den gleichzeitigen Uebersetzern ^^ב, *cp &avaT(p iavzov, so daß der Gerechte in seinem Tode auf die jenseitige Belohnung vertrauen darf (vgl. Urschr. S. 175). — Besondere Aufmerksamkeit erforderte nach dieser Seite hin das Buch Koheleth mit seinen bedenklichen Zweifeln, und Symm. ließ ihm dieselbe in vollem Maße angedeihen. Daß Mensch und Vieh einen, d. h. den gleichen, Geist habe, wie cs 3, 19 heißt: לחה אהד לכל, lassen sich die 70 ganz wohl gefallen, doch nicht Symm., der es dahin deutet, daß sie in ähnlicher Weise athmen: xal dvanvorj ofxoia naaiv, worin ihm (gegen Hieronymus) die Vulg. folgt: 6t similiter spirant ornnia, und einen ähnlichen Sinn will wohl das Thargum mit seinen etwas nnk'larcn Worten ausdrnckc»: M ונשמת ד1ה תרויהק אתרן לכל. Der Gedanke, daß der Fehlgeburt, welche nicht die Sonne gesehen und Nichts wisse, wohler sei als den! Hundertjährigen (ולא ידע נהה ׳(לוח מזח der doch dahin fahre (6, 5), erscheint dem Symm. der Art, daß damit die jenseitige Vergeltung abgeleugnet werde, und er wendet es so, daß er bei ידע nicht trennt, נחת willkürlich die Bedcutung von ״Unterschied" beilegt und ihm nun als Sinn der Stelle herauskommt: xal ovx STrsiQd&rj diayoQac, stsoov ngdy^arog T€Q0q stsqov, was die syr. Hex. bestätigt, und wiederum folgt dieser Uebersetzung gegen Hieronymus die Vulgata: neque cognovit distantiam boni et mali, was freilich noch enger an das Thargum sich anschlicßt, welches übersetzt: ולא ידע בין טב לביש למבחן בין עלמא הדין לעלמא דאתי• Namentlich kan» ihm anch nicht Zusage», Laß so Manches i» diesen! Buche הבל, Eitelkeit, genannt werde, was doch auf eschatologisch gläubigem Standpunkte keineswegs so gleichgültig zu verwerfen ist. Wenn daher 8, 14 zwei Male der Umstand, daß auf Erden den Gerechten oft widerfahre nach Gebühr der Bösen und umgekehrt, als הבל bezeichnet wird, so vermag das Symm., dem Vergeltungsgläubigen, nicht als etwas Eitles zu erscheinen, vielmehr nur als schwer begreiflich, anooov, was sich auch wohl mit V. 17 gut verträgt, und womit er übereinstimmend die Worte הכל לפניהם übersetzt: Ta ndvTa s^mqoad'sv avcov ddijXa; ebenso können ihm die Worte 11,8 בל שבא הבל nicht bedeuten: Alles was kommt, ist Eitelkeit, vielmehr sieht er darin blos die Vergänglichk'cit, das Aufhören des diesseitigen Lebens, ausgedrückt, wie

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