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Central-Anzeiger für jüdische Litteratur · 1890-09-01 · Heft 5-6 (September 1890) · p. Seite 98

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Journal
Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
Volume
1 (1890)
Issue
Heft 5-6 (September 1890)
Date
1890-09-01
Page
Seite 98 (sequence 2)
Language
German
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Einzelschriften. Hebraica. ABELES WOLF נחלת בנימן Nacbalat Binjamin, Responsen zu Schulchan Aruch, T11. I. fol. Paris 1889, 155 Bl. [Enthält auch Responsen von Abraham Abeies, dem Enkel des Verfassers.] ALSCHEICH MOSES שאלות ותשומת Responsen, Lemberg 1889. (Verlag Schenkel in Tarnow) 79 Bl. fol. [Die Kosten der 1. Ausgabe (Ven. 16070) bestritt Natan, ein Sohn des jüdischen Arztes und Diplomaten Salomo Aschkenasi (vgl. über lezteren Grätz Bd. 9 Note 7 und Kayserling in Jahrb. f. Gesch. d. Juden 2 S. 154 A. 195). Natan wird in der Vorbemerkung des Herausgebers חטר היחס ♦ ♦ השר המרומם כמה ר נדן אשכנזי נר״ו בכמו״ה שלמה אשכנזי ז״ל genannt• seine Brüder wessen Samuel u. obadja (vgi. das.ויגדל טיבו לגברת המעטירה והנשאה ממשסחת רם בילא איקשאתי מב״ת בעיני המלך יר״ה והשרים ולאחיו הסגנים ה״ה הגביר הוקם על רם ונשא כ' שמואל אשכנזי נר״ו והיקר נשא ונעלה איש היחס והמעלה כה״ר עובדיה נ״רו)• Riese drei söhne saiomo a’s, der 1605 bereits verstorben war, lebten auf Kosten des Sultans Selim in Venedig (Hammer Gesch. d. osman. Reiches 4 S. 38; Grätz a. a. 0. S. 456.) Die hier ge- *all!!**,« Frau scheint Natans Gattin gewesen zu sein. —Herausgegeben wurden diese Responsen von Mose Alseheichs Sohne Chajjim; Waiden שה״ג החדש I. Buchst. ח No. 23 wusste davon nichts.] CHABIB IBN MOSES שמת 2ארץ Commentarien zu Rosch ha-Schana, Joma und Succa. Warschau 1889, 72 Bl. fol. (Enthält auch Glossen von Akiba Eger.] EIBENSCHITZ JONATHAN □ן^ןל Qjy Schern Olam, philosophischkabbalistische Abhandlungen und Briefe, nach einer einzigen Hand- Schrift aus der Bibliothek des Herrn Dr. Ad. Jellinek nebst einer Einleitung von S. Rubin. Als Beitrag zur Geschichte der Eibenschitz’schen Kabbala mit erklärenden Anmerkungen. Herausgegeben von Arthur S. Weissmann. Wien, 1891. Selbstverl. d. Herausg. 112 S. (Preis: Mk. 1.50.) [Die Kabbala hat innerhalb des Judentums eine Theologie hervorgebracht, die von dem philosophirenden Rationalismus unabhängig dastand, aber zugleich auch frei war von dogmatischer Beengtheit. Die von religiöser Sehnsucht erfüllten Geister fanden in ihr die Quelle höherer Weisheit, nach deren Tranke sie lechzten, doch lag bei tieferem Versenken in dieselbe die Gefahr nicht ferne, die Grundlage des rechten Glaubens zu verlieren. Der Glaube an die göttliche Weltschöpfung, Offenbarung und Vorsehung, durch den die Relation der Gottheit postulirt wird, führte zu der Lehre von den Potenzen, durch die die Einwirkung derselben auf Welt und Menschheit vermittelt werde. Der Monotheismus musste sich danach manche Moditication gefallen lassen,

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