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Central-Anzeiger für jüdische Litteratur · 1890-07-01 · Heft 4 (Juli 1890) · p. Seite 82

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Journal
Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
Volume
1 (1890)
Issue
Heft 4 (Juli 1890)
Date
1890-07-01
Page
Seite 82 (sequence 10)
Language
German
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82 blum (s. Kat. IIIN. 8 Bei*]. 1872) ist eines (״Streit zwischen Wein u. Wasser“ S. 136 ff.) aus anderer Quelle in Jahrh. 9 S. 2, 3 edirt worden (die Texte variiren an manchen Stellen). ״Schüssel“ S. 132 Z. 7 v. u. ist wörtlich zu nehmen s. Git. 56 b. u. Rasclii z. St. S. 134 Z. 21 1. ירכין fירכון ־ (s. Pes. 28 a) — S. 145—153 zeigt Barth, dass im Hebräischen wie zum Biel auch zum Kal eine passive Pual-Form gehörte. Mit Sicherheit kann das freilich nicht angenommen werden, da die Beispiele, die er anführt, zunächst Pual- und Hophaibildungen sind, ln מיך ist viell. ein part. fut.; des Kal (gebildet von ילך) zu erkennen? wenn ein solches auch sonst nicht nachzuweisen ist. — Ein Beitrag Berliners (d. Th. S. 155—167; 11. Th. 104—109) enthält viele neue Miteilungen über die Geschichte der Juden in Rom und besonders über die Familie Corcos daselbst (s. Aboab nomol. ed. 1629 p. 306 11. über Ifisk. Man. C. s. auch Conforte 47a). — In die hehr. Abtli. sind ausser den bereits genannten Beiträgen noch eine halaehische Abhandlung von Fenier (p. 33-56), Bemerkungen von S. Hunvitz (86—89), eine von Halberstamm edirte Homilie, angeblich von R. Ascher*) (90—94), und der arab. Text einzelner Stücke des Maimunischen Misehna- Commentars zu Rosch־ka־Scl1a11a (95—103) eingereiht. KAMINKA ARNOLD, Studien zur Geschichte Galiliias, Berlin 1890, Engel 64 S. (Preis 1 M. 50.) [Die Identification von Tiberias mit Rakkat (Meg. 5b s. S. 8 ff.) beruht auf der Bedeutung dieses Namens (aram. רקתא Ufer). In der Vergleichung der Relationen über Simon b. Jochais Austritt aus der Höhle (S. 24 ff.) wird Midi*. Es. c. 17 missverstanden. Für רימות ist das. דימוס zu lesen u. אטוססין ist in אפופסין zu emendiren. Von ״Würmern“ (S. 27) ist also hier nicht die Rede; auch bedarf das wol verständliche ונהני (Midr. Koh. 10,8) keiner Emendation (S. 28 A. 41.) Dass R. Akibas letztes Wort (״einzig) andeuten soll: dass er an den־ Möglichkeit einer religionsgesetzlichen Einigkeit nicht verzweifelte (S. 45), ist unannehmbar. S. 50 A. 82 wird Simon b. Natanel’s Ansicht (Abot 2 18) fälschlich zur Charakterisirung S. b. Jochais verwendet, ebenso S. 52 A. 86 der Ausspruch R. Jakob’s (Abot 3,9), doch hat der Verf. in dieser selbst manche Züge richtig erfasst. Der Vermutung, dass das, ״Land der Völker“, das als unrein erklärt wurde, Galiläa gewesen sei (S. 29 ff.) steht ein Ausspruch desselben R. Simon, der dieser Anordnung entgegen gewirkt haben soll, entgegen (s. Tos. Para 3, 3 vgl. Bet-Talmud I p. 270 A.) entgegen. Zu Chag. 25a vgl. Tos. Mikw. 6, 1 (citirt in Tos. z. St,), Ab. sar. 5, 2 (Ed. lvrot. 44) und ־ besonders Tos. Ohol. c. 18,8. Ohne nähere Prüfung des Materials kann eine sichere Meinung nicht aufgestellt werden.] KARPELES ELIAS, Gütlie als Bibelforscher, Berlin, Engel 30 S. [Göthe hat seine im westöstlichen Diwan ausgesprochenen Ansichten über ״Israel in der Wüste“ später selbst als ״wunderlich“ bezeichnet s. S. 28. A.] *) Die Ueberschrift דרוש beweist noch nicht, dass hier eine tür den öffentliehen Vortrag bestimmte Schrifterklärung vorliegt.. Die Prämisse כי בהערה לעברת האל * * (p• 90) ist Bechais Hzpfl. III, 1 (Ed. Jell. p. 174) entnommen. Die Worte B• s תקוע בשכל נטוע בהכרת ארם נוצר עליו בשרש בריאתו ותולדתו lauten hier קבועה בשכל ונטיעה בדעת העיקר (האדם ׳1?) יציקה (יצוקה •1) על עיקר בציקתו יציקתו •1) בעיקר (ועיקר •1) יצירתי); die steile מצית צצית י שקולה כנגד כל המצות hat auch Bechai b. Ascher (כד הקמח Art ציצית)

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