Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 2 (März 1890)
- Date
- 1890-03-01
- Page
- Seite 45 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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45 המנהג בבל ספרד בהיות אנשי הגולה שם על חלם לא היה ביניהם סמיבה לשום אדם האמנם אחרי בואי באיטליא מצאתי שנתפשט המנהג לסמוך אלו לאלו וראיתי התחלתו בין האשכנזים סומכים ונסמכים ורבנים לא ידעתי מאיץ בא להם ההיתר הזה אם לא 2.( שקנאו מדרכי הגוים העושים דוקטורי) Bertinoro (Comm. zu Bechor. 4,6) spricht mit grosser Entrüstung von den ordnierten deutschen Rabbinen, die für Scheidungsfunktionen übermässige Gebühren verlangen s. auch 'D 4a. — Anschel Levi, der zum ״Obersten Rabbi des Reiches" ernannt wurde (S. 35 vgl Schlager Wiener Skizzen II,‘200 ff.) soll nach Brisch, Gesch. der Juden in Cöln II, 24 s. A. 0) ein Bruder des Maharil gewesen sein. — Betreffs der Steuerptiicht der Talmudgelehrten (S. 32 A. 2) bestanden verschiedene Usanzen (s- Isserl. GA. No. 342); hinsichtlich der Befreiung von den Abgaben sollte nach Isserlein (ib. 341) denselben ihre Eigenschaft als Gelehrte nicht abgesprochen werden (s. S. 40 A. 2) vgl. Weil ךי^ץ No. 68. Es waren nämlich zu jener Zeit viele Rabbiner, die nicht einmal als Studenten betrachtet zu werden verdienten oder sich ein Rabbinat erkauft hatten (Weil ךר^יןNo. 68s.S. 41). — Über die Übung des Bannrechts (S. 47) vgl. Isserlein G.A. 274, 276, Wiesner d. Bann S. 73,74.— Der Fall, dass die Schüler ihr besonderes Bethaus hatten (S. 40 A. 0 צלמר״ען v^e^־ leicht Zimmer?) war nicht vereinzelt s. Weil ךי{ין No. 41, 51 vgl. Isserlein Besak. No. 81. — Die Erlaubnis, am Sabbat einen Brand zu löschen (S. 53 Isserl. G.A. No. 58) wurde auch auf den Versöhnungstag ausgedehnt (s. M. 37 a, 50 b). — S. 57 war auch das Schreiben MahariFs ״an alle Bewohner der Erde’7 (H. Ked. p. 80) anzuführen, das Weil 157 erwähnt wird s. M. 31a. Zu S. 63; Weil No. 112 (vergl. 08- ךןך־״ך) bespricht einen Fall, in welchem ein Mann seine Familie verliess, um als Wanderlehrer für ihre Fnterhaltung zu sorgen. Früher, schreibt Mose Minz (No. 42), blieb man nur bis zu einer bestimmten Zeit bei den Lehrern, jetzt könnte man das ganze Leben in dem Hause des Rabbiner zubringen. — Über Büchermangel S. 65 s. Resp. Maharil 1, 50, Isserlein Pesakim 102, Mose Minz No. 4. Minz besass nur einen Teil des Arucli, der aber ein anderes lexikalisches Werk gewesen zu sein scheint (No. 40,41a). — Zu S. 67 vgl. Resp. Maharil. No. 158, wo Meisterlin sich als Schreiber des Sehalom v. Neustadt bezeichnet. Eine ״Spintisirung" 2) Der Ausdruck ״Semicha“ war auch in die Volkssprache übergegangen, s. Weil No. 147, 40a, wo 8indin aufgetragen wird, öffentlich zu erklären: איך הין מהד״ז אן זיין בביר נריט דש איך הון נשפרוכן ער זייא ניט איין רב איין קינר קאן טין רען עי־ דא מיט הון איך אויך דען רבנים אוביל גריט די מה״ר זעליקטון גסמבנת הוט צו איין רב vg-1. <1en Titel 1ג רב מהורר. Minz n<>. 8«.