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Central-Anzeiger für jüdische Litteratur · 1890-03-01 · Heft 2 (März 1890) · p. Seite 44

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Journal
Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
Volume
1 (1890)
Issue
Heft 2 (März 1890)
Date
1890-03-01
Page
Seite 44 (sequence 20)
Language
German
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44 (M. 90 b). Der Sohn einer Schwester M.’s war Feiblin (Hai. Keclern p. 85). — Von den Söhnen M.’s (S. 18 A. 11, 12) scheint Molin der ältere gewesen zu sein. Sicher ist, dass er sich früher als Simon vermählt hat (vgl. zu Resp. Isr. Bruna No 15 M. 42a); beide heirateten später als Bonlin (M. 36b); an ersteren schreibt Jakob Weil (Resp. 47—51).— Die Annahme (das. A. 5) ist richtig, doch kann ד1ש?$ה (nicht לי (לן rpEDIH (M. 101a) sich nur auf den Schüler beziehen. — Jakob Weil (S. 20) kam als junger Mann von Mainz nach Nürnberg, wo er heiratete (s. Resp. 79, 150 vgl. Isr. Bruna Resp. Nr. 53). Als solchen bezeichnet er sich in einem von dort aus erlassenen Gutachten (N1*. 52). Seines Aufenthaltes in Augsburg (s. S. 20 A. 4) gedenkt er ib. Nr. 85. Seine rabbinische Wirksamkeit dauerte mindestens mehr als drei Jahrzehnte (Resp. 69). — Israel Bruna (S. 20 ff.) wurde von J. Weil ordiniert (Isserlein Pesak. 127), eines seiner Gutachten stammt aus dem Jahre 1479 (s. Is. Br. Resp. 128—132). Sein Sohn Menasse, der in Prag eine rabbinische Stelle inneliatte (s. Resp. 130 s. auchJahrb. 9 S. 17), ist wohl auch No. 128 genannt (ובני שי' הגיד לי)• — Die S. 29 A. 5 mitgeteilte Angabe ist nicht unklar, da JQVQ *ED dem Zahlenwerte der Ziffer ק£א gleichkümmt und somit zugleich das Jahr und den Tag angiebt, a.11 welchem die Verfolgung ihren Höhepunkt erreichte (241 תדן״ך). — Die Namen der drei Lehrer Ahron, Schalom u. Jekel, (S. 28) fasst Maharil (Resp. 96) in einem bezeichnenden Mnemonicon (אש״י) zusammen.1) Wo ״ein Grosser Österreichs“ erwähnt wird, ist einer von diesen dreien gemeint (Resp. Juda Minz 15). Schalom wird oft in dein von seinem Schüler Dosa aus Widdin verfassten Supercommentar zu Raschi angeführt (s. Neubauer in Jsr. Letterbode 7 p. 37 ffa), das. p. 46 nennt er auch seinen Bruder Jehuda. Dieser ist viell. auch in Resp. Isr. Bruna No. 93 gemeint. Ob Schalom ein Schüler Meir Halewi’s war, muss nach Pesak. 24 noch fraglich erscheinen. E1* wird von Isserlein oft einer der Grossen” genannt (vgl. Pesak. 131 11. Resp. No. 33): ,,zwei Grosse des Zeitalters־’’ nennt er ihn und Jakob Levi (Isr. Bruna Resp. No. 33) vgl. über letzeren (S. 28) auch Pesak. 7, Isr. Bruna No. 121 n. 195 [71 b|. Die Sitte, Rabbiner zu ordinieren (S. 32), verpflanzte sich von Deutschland nach Italien; Abrabanel rindet es unbegreiflich, dass jemals eine solche dem Religionsgesetze widersprechende Einrichtung getroffen worden sei, und meint, dass man damit die an den Universitäten übliche Verleihung des Doktortitels nachahmen wollte. (HON חלת^ S7 a ךקיךין ג) DasResponsum soll nach Wiener (ZDMG. 19 8.517 ff'.) aus dem Jahre 1414 stammen, dagegen spricht aber, dass M. in dem Antwortschreiben ein ״junger Gelehrte!•“ (יניק וחכים) genannt wird. Vgl. auch No. 27.

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