Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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8 סישאיד־1 להון Ü* Ned. 4, 1 nach Ibn G. s Textüberlieferung) wird S. 117. in unrichtiger Weise erklärt. Unter ly können hier nur Geräte oder Gefässe verstanden werden, wonach wahrscheinlich עלוותא (Flur. v. syr. עלךא Lederschlauch) zu lesen; 'ק oder קוזס וךא des rec. Textes ist viell. aus y.Qoimoßdrm (Wasserröhrchen) hervorgegangen. קלנדיא (p, 118. für קלוריה Lev r. c. 6) ist XtYMvidiov oder ).r/.avüo10v (kleiner Kübel). Die erneuten Versuche, midraschische Auslegungen auf griechische Deutung von Bibelstellen zurückzuführen (S. 119—129), ergeben nichts Haltbares. Um den aus der Vergleichung von Job 18 u. 27 geschöpften Nachweis, dass Job aus Liebe Gott gedient habe, erklärlich zu finden, braucht man nicht das Griechische zu Hilfe zu rufen (S. 122). Die Frömmigkeit, die er, selbst wenn er sterbend untergeht, bewahren will, weist im Sinne der Erklärung (M. Sota 5) deutlich genug darauf hin. Gesuchte Lautähnlichkeiten können bei Erklärung derartiger Stellen nicht in Betracht kommen. Am Schlüsse folgen Epigramme S. 129—139, deren Be- Ziehungen kaum für jedermann verständlich sein dürften]. Einzelschritten. Hebraica. שינויי נוסחאות וגרסאות לספר משנד־ז תורה י ♦ [הרמ״בכם] Abweichungen des gedruckten Textes der Jad-Hachasaka (Amsterdamer Ausgabe 1702) von einer Handschrift aus dem Anfang des XIV. Jahrliunderts, die aus der Sammlung des Marchese Carlo Trivulzian in Mailand in den Besitz von Julius Hamburger in Frankfurt a. M. iibergegangen ist, nebst Facsimile).Frankfurt a. M.,Kauffmann 1889,6 u. 148 S. [Die Handschrift soll ״laut Korath ha־Jttim S. 125“ (?) einst Isak Abrabanel für 3000 Dukaten gekauft haben (Von־, p. 1). Diese höchst unglaubliche Angabe hätte eines deutlicheren Beleges bedurft. In der Übersetzung des Kaufbriefes (das.) heisst der Verkäufer Abraham Sohn Menachems ״Maranik“ (!) Ohne Zweifel steht in dem Original '1> מרו״ק• i. Abr. b. Menachem a. Rovigo (derselbe unterzeichnet die Erklärung in ל118 הצעת המעשה er war Mitglied des Rabbinats in Ferrara das. 22 b, s. das Schreiben fol. 32, vgl. Ghirondi Biographien p. 26). Auch die Unterschrift Chaskitu’s (S. 2) ist nicht correct wiedergegeben. Teil 1 wurde von Elasar Rakach nach sieben (worunter drei handschriftliche) Texten ediert (282 מעשה רקח b); für diesen Teil wird das Zeugnis des Cod. Abrab. nicht besonders in Anschlag zu bringen sein. Für p. 65-68 s. auch Friedmann in Bet-Talmud I, 31 ff. Nützlich ist es immerhin, die Varianten dieses Codex kennen zu lernen, obzwar er gerade für schwierige Stellen wie z. B. für Tumat Ochlin 16, 12, wo Lev. 11, 44 falsch citiert wird, solche nicht darbietet]. aschkenasy moses, הואיל־1 משה Comentarien zu Daniel, Esra, Neliemia, Chronik, Przemysl 1889, 132 S. [Die Erklärungen sind einfach und im Ganzen auch richtig, können aber gerade nicht auf Neuheit Anspruch machen].