Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7 ואפלה ist jedoch offenbar Auslegung zu שחר עיפה (Am. 4, 13) vergl. Lurja zu Lev. 1\ c. 26 Anm. 20. Demnach kannte 3) צפרירי צפריוא. Levy Targ. Wtb. II, 355) Morgendämonen bedeuten. — In j. Pea 8, 7 für שמואל einfach אבהו zu setzen, weil in ר חנינא (b. Ketub. 87) der Sohn Abahus vermutet wird (p. 13), geht nicht an; eher scheint wie in J. auch an letzterer Stelle Samuel b. Chanina gemeint zu sein, der einen Ausspruch Elasar’s tradiert (j. Joma 5, 4) — ארסטון (z. Jeb. E s. p. 15) ist ^01:1?$׳ (Streiter) vergl. Or S. I, 692, wo der Schluss dieser Stelle in anderem Texte überliefert wird. - Für גירדאי (Dem. 4, 4, (das.) ist גיח־אי (Gadarener) zu lesen. עלי□ סןץן (j. Berach 2, 8) konnte Frankel gemäss des Wortlautes nicht anders auffassen. Warsch. ist עלים hier אלים (dreist, gewaltthätig). קלא בשמיא HD bedeutet hier ״wie lautet das Urteil über dich44 (s. bab. k. 117h — S. 47—94. Eine sehr ausführliche Kritik der von llarkavy edirten gaonäischen Responsen. Der Ausdruck ה□ הכי (S. 74), der durch noch mehrere Stellen belegt wird, ist desungeaehtet selten. הם ist pers. hem (auch, ebenso'). — Die Erklärung des schwierigen Passus באגפא עעא (Targ. Ez. 1, 14) aus dem Griechischen ist ebenso weit hergeholt wie sonstige derartige Ableitungen des Verfassers; 'ב' ע scheint aus *בהרף עין —) בארפ^י Levy 1. 495) ״im Augenblicke44 corrumpiert zu sein; das voranstehende עלא מנהן könnte wohl ״über ihnen44 bedeuten, möglicherweise ist es aber ״) אעלמינוןer gab ihnen die Kraft44). — S 94—100 wird der erste Teil der Variantensammlung Rabbinowitz’s zum b. T. besprochen. Es ist nicht zu verkennen, dass dieselbe viel brauchbares Material für die Feststellung des ursprünglichen Textes darbietet. Das (p. 100) aus Semak Ms. mitgeteilte Scheidebrief-Formular ist mit dem in Cod. Budapest 4 (bei Kohn in Berliner-Hoffmann Magazin 4 S. 86) gleichlautend, nur hat dasselbe ein anderes Datum. Rabbin. (I. Von*, p. 33) wird ausführlicher bei Taussig (1 מלאכת שלמה Von*, p. 11) gegeben, vergl. p. 12 das., wo noch Texte anderer Handschriften mitgeteilt werden. Die Variante שמשון für *“שמואל־ (Kohn das. A. 5) hat auch Josef Kolon Resp. 162. — Die Besprechung der Abhandlung Hildesheimers über das vaticanische Manuscript der Halachot gedolot (S. 100—104) weist auf zahlreiche Irrtümer hin, die der Verfasser sich zu Schulden kommen liess. Das S. 107. mitgeteilte Verzeichniss der Fasttage weist auch in Orchot Chajim fol. 96 u. Kolbo No. 63 erhebliche Varianten auf (zum 17. Tischri wird in letzterem Verz. bemerkt בי״ז בו נהרג בן החכם 1ר' יהונתן ז׳צ׳לל־)• Der Verf. des Klaggedichtes über die Verbrennung des Talmuds (S. 108—118), Mordechai b. Juda Blanis, war vielleicht ein Sohn des bei Biscioni (p. 277) genannten Juda B. (s. Jahrbücher I, 236, 237 wo noch Meschullam B., a. 1399 in der Lombardei, s. Resp. Is. b. Scheschet No. 127, zu nennen war). Zeile 2 liess וחילו z* 5 1. מספר z. 11 כרות vieii. 1. נרות — S. 110—127 über Buber’s Ausgabe der Aruch-Ergänzung Ibn Gama’s. Die L.-A. וקל^ אולן (Tos. Kil. c. 5) p. 112 ist durch mehrere Texte bezeugt (siehe Jahrbücher 2, 211; 5 144). Über אסטכרין (P• 113) s. Ad. Brüll TrachtenS. 56. אסקבטורי (wie Ibn G. in j. Ketub 12 liest) ist sicherlieh nicht ox*7rr^og־, sondern exceptor (s. Jahrb. I 178). Die Legende kehrt in anderer Form auch in der arabischen Salomosage wieder (s. Hammer Rosenoel I, 253, 254). Für אפנטיסן (P* 115) ist Sachs’ Erklärung die allein richtige, es ist die Uebersetzung von קדמה (Es. 17, 13). Die schwierge Stelle אילין עולימתזי* מכיוון דאינון אכלין ושתין מחמח קורמיד*־־* ראירת עליהון אסור