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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 177

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 177 (sequence 183)
Language
German
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177 Ob er oder Mosche resp. Sakkai oder gar nach Carmoly (cf. Grätz 1. c.) ein gewisser שמואל הנשי^ן um 786 den pumbaditanischen Gaon Chaninai abgesetzt hat, ist nicht zu ermitteln. Auf Iskawi II. folgte nicht s. Sohn Chakalja, sondern vor 825 brach zwischen X. David b. Jehuda, wohl Jehuda Sakkai’s Enkel, und Daniel ein Thronstreit aus, wobei nach Barhebräus ersterer von den Tiberiadensern aufgestellt worden wäre, (cf. S. 30 Anm. 2) jedenfalls aber einem karaitischen Rivalen gegenüber (Barhebr. 1. c., Grätz V, 470) sich behauptete und 1144 sei. — 833 n. Isak b. Chija zum pumbad. Gaon ernannte (Scher. 89a). Weiteres s. Grätz 1. c. Er hinterliess nach J. b. J. einen Sohn Jehuda. Statt desselben scheint XL Natronai II., viell. ein Enkel Natronai’s b. Chabibai (S. 176) das Amt erhalten zu haben. Die einzige Stelle die seiner gedenkt, findet sich in einem zum ersten Mal von Dukes in ״Ben Chananja“ IV. 141 — 142 und daraus v. Harkawy Resp. S. 378 abgedruckten Gutachten, und zwar in der Einl. desselben: זה טופס החשובה שהשיב רב צמח ריש דייני דבבא דמרואוחא(מדותא?) חסדאי ריש גלותא בריה דמרואתה נטרנאי ריש גלותא לרבנא נחן(* 1בריה דרבנא חנניה! ־ ־ בקירואן במדינת gestattet, eine Bestimmung, die, wohl ganz wie Omar sie getroffen, von Harun Arrasehid eben zu Iskawi’s II. Zeit erneuert wurde. (807 cf. Grätz V, 222 f.). Vielleicht bezog sich nun diese Erlaubnis nicht bloss auf das eine Fliege zeigende Ämtssiegel, das zu führen wohl ausschliesslich dem jedes* maligen amtierenden Fürsten zustand, sondern auf die ganze fiirstl. Familie, deren Mitglieder also Privatsiegel führen durften. Mordtmann führt noch ein Siegel mit der Legende דאנילר (S. 15) und ein anderes mit der Legende ראסטיהי יחוסו der gerechte Joachim (S. 22) an. l) ״Mar Nathan ben Mar Chanina“ erscheint auch bei Samuel ben Jakob G’ama (Grätz’sche Jubelschrift Seite 17 des hebräischen Teils) und zwar als Zeitgenosse des Gaons v. Sura Natronai b. Hilai (859-889 n. Grätz). Den ebenfalls dort genannten Eleasar;ריש כלך findet man auch Ittur Venedig 1808 s. 16 b 2te Coionne: «וכן שדר דב נטרונאי לרבעו אלעזר ריש כלה“* An die Kairuaner Gemeinde richtet der Gaon Zemaeh von Sura (ben Chajim 889—896 Grätz V, 528) ein Gutachten nach ״Pardes“ 21a 2te Coionne. Cf. oben S. 176 Anm. 1. Aus Afrika stammte ferner Sam. b. Jak. G’ama selbst wie schon Buber 1. c. S. 3 vermutet (Spanien oder Afrika). Wenigstens lebte dort in קאבס (Gabes) ein Mose b. Samuel b. G’ama nach Harkawy Resp. N. 49 S. 25, 351. 12

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