Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 175

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 175 (sequence 181)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2418846-2418861--1891-2420786
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

*745 and 50 vom Khalifen enthauptet worden1) CI noch Harkawy's ״Resp.a 82, 357.2) V. Isak-Iskawi L 759—c.761 E. C., J. h. J. Nach letzterem war er der Sohn Salomo’s. Im. Jahre 761 (Grätz V, 464) trat Anan als Bewerber um das erledigte Besehgolat auf, das aber nicht er, sondern sein Bruder Chananja erhielt. (Grätz V, 465, 466 nach Elia b. Abraham, einem Karäer des 13ten Jahrhunderts cf. das.). Nach J. b. J., E. C. folgte aber auf Iskawi I. (dessen Tod das Signal zu diesen Successionsstreitigkeiten gab, nicht der Salomo1 s (Grätz V, 465), Jehuda-Sakkai, sein Sohn3) (J. b. J.) Fungiert hat Iskawi (u. der Chananja Elia’s?) bis c.770. VI. Chananja Salomo’s Neffe, (?Cf. oben) bis c.770(?)3). 1J Nach Al-Alä (bei Tabari ״ann.“ III p. 165 f. s. den erw. Aufs, in Rev. d. e. j.) erhielt Adam von Gott einen Wunderspiegel, in dem sich das ganze Universum wiederspiegelte. Nach Adam’s Tode wurde dieses Wunderwerk von einem Dämon פקטם in tausend Scherben zerbrochen und durch die Erbauung der Stadt Gobart auf denselben den Menschen entzogen. Dem sagenberühmten Salomo (cf. Jellinek ״Beth hamidrasch“ V, S. XI, XVII, LIII. u. s.) gelang es, den Teufel zur Zerstörung der Stadt und Auslieferung der Spiegelscherben zu zwingen, den Spiegel aus diesen zusammenzusetzen u. in seinem Geschieht zu vererben; so kam er endlich an den Räs-al Gälüt unter Merwan ibn Mohamed, *dem letzten Ommayaden (745—750, also Salomo b. Chisdai). Merwan aber, dem er von dem david. Fürsten verehrt wurde, zeigte der Spiegel nur Karrikatureh, wesshalb er ihn zerbrechen u. den Reschgola enthaupten Hess. Oflenbar tendenziös gefärbt. 2) ״Resp.w Nr. 181 S. 82 wird als Beweis dafür dass לענין קי1□ שטרות 3 Richter erforderlich, angeführt ואמתי דבימי שלמד־? בר חסדאי ראש גלותן< ביומי מר רב שמואל־* גאון גם אמירא בשבהא דריגלא קמי ראש גלותא ופסק ברב נהמן ואהדרוהו ואמרי ליה ־ ־ ואיפסיקא כר' אבחו קמי תרתין מחיבאתא Tos.. B. B. 40a s. voce □קין liest übr. B. M. 31 b ebenfalls R. Nachman statt Abba. Nach R. N. genügen 2 Richter. 3) E. C. nennt nach Salomo die Namen Isak-Iskawi (=Achunai) Jehuda- Sakkai-Babuy, Mosche, J. b. J. die Namen Isak (Sohn Salomo’s) Jehuda (Sohn Isaks), Jehuda (Sohn Jehudas) David (ben Jehuda). Zu identificieren sind Jehuda I. bei J. b. J. Jehuda Sakkai bei E. C. David b. Jehuda ist nicht der Sohn Jehuda Sakkai's (so Harkawy 1. c. 379, der unter David b. J. sonderbarer Weise David ben Sakkai verstehen will (cf. weiter S. 178 zu XII) sondern der unter diesem Namen stets figurierende Fürst um 820 und der Sohn Jehuda’s (J. b. J.)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.