Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- X. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 174 (sequence 180)
- Language
- German
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m b) Reihenfolge der arab. Fürsten bis auf Chiskija sowie einiges über dieselben. L Bostanai (f etwa 660, geb. um 590). Seine Gemahlin war die von den Arabern gefangenex) und ihm geschenkte 1 2). Tochter des Sassaniden Khosrav II. (590—628) mit Namen Dara3). Er wurde in Pumbaditha begraben.4) 1L Chaniaai b. Adoi. — c.700. Nur ausE. C. dem Namen nach bekannt. J. b. J. muss [hier eine Lücke haben (oben S. 48 Anm, 1), da es auf Bostanai Chisdai (f c. 730) unmittelbar folgen lässt. III. Chisdai I. — c.730 E. C., J. b. J., D. M., D. O., Sein Schwiegersohn war wohl Natronai b, Nehemia, Rektor v, Pumbaditha 719—739 cf. Grätz V, 187. In der arabischen Sage5) erscheint ein Räs־al Gälüt dieser Zeit, von dem babylonischen Gouverneur zu Megähid f 719 gesandt, als Geisterbeschwörer. IV. Salomo b. Chisdai E. C.; J. b. J., D. 0., Scherira in Juch. 89b berichtet, dass er 733 Mar Rab Samuel zum suran. Rektor berief u. 759 R. Jehudai; sein Bruder hiess nach D. M. David, dessen Söhne Anan nnd Chananja waren. Einem arab. Märchen zufolge, wäre ein Fürst zwischen 1) Auch der ״ganz unzuverlässige“ Theophanes nennt nicht, wie Grätz V, 459 die Stelle tadelnd anführt, ״die Töchter des Hormisdas,“ sondern richtig ״taq tov Xooqoov &vyar^Q01gu als gefangengenommen. (Chronogr. ed. de Boor I, 341, wo auch keine entsprechende Var. der Bonn. Ausgabe angegeben ist.) 2) Grätz Le. a) Den Namen giebt nicht bloss das Bostanaibüchlein (Grätz V, 460), sondern auch die arab. Sage (Assemani IN, p. 425, Richter ״Arsaciden“ Leipzig 1804 S. 554). 4) Benj. von Tudela ed. Asher I, 53. 5) Al Kazwini ed. Wüstenfeld p. 203 angef. bei Goldzieher ״Revue des etudes juives“ 1884 S. 127 ff. erzählt, Megähid f 719 habe sich vom Gouverneur von Babylon den Räs-al Gälüt holen u. sich von ihm Härüt u. Märüt zeigen lassen. Cf das. Ueber diese Dämonen s. Kremer ״Culturgesch.“ des Orients II. Jüd. Zauberer s. z. B. I. c. II, 265.