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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 127

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 127 (sequence 133)
Language
German
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127 die Schergen des Königs nach den Mitgliedern des Königs- Stammes fahndeten, um denselben, wie in solchen Fällen gebräuchlieh, ganz auszurotten, wurde nicht allein der Sohn des Gefallenen nach Palästina in Sicherheit gebracht (um 520), fand dort ehrenvolle Aufnahme und, als er erwachsen war, einen gewissen Ersatz für das verlorene Principat durch seine Wahl zum ריש oder 1ראש סנהדרין), ein Amt, das sich auch auf seine bis in das 9te Jahrhundert hinein blühenden Nachkommen 1) vererbte, sondern auch anderen Prinzen gelang die Flucht. ÄUnd es flohen die vom Hause Davids, und dreissig Jahre2 *) durfte Mar Ahunai sich nicht öffentlich zeigen und Mar R. Giza2) der Oheim Mar Nehilai’s (Z• E., die anderen Texte haben 'אחי דאבוהון דבית מ' נ Oheim des Hauses M. Nehilai) ging und verbarg sich am Zabfluss (2בנהר צבא)“ M. Achunai Irans‘4 1888 S. 35 cf. S. 1.) M. Sutra’s Resid. (מתא דר׳ג) ist also kaum Sara (Brüll II, 102) sondern, wie auch Grätz Y, 14 annimmt, Machuza, gewählt wohl wegen seiner starken Mauern (B. B. 73a cf. Berliner ״Beiträge z. t. Geogr.“ 40). Nach Bacher 1. c. S. 46 Anm. 3 wäre Machuza schon nach Nehardea’s Zerstörung um 259 durch Papa b. Nezer der Sitz des Exilsfürsten gewesen, bis derselbe durch Aschi nach Sura verlegt wurde. J) Ueber die Archipherekiten hat Brüll Jahrgang V, S. 25 manches schätzbare zusammengestellt. Näheres oben S. 26, 27 ff. 38 Anmerkung 1. cf. 26 Anm. 1. M. Sutra’s III. Grab, nicht das des R. Aschi gleichzeitigen Gesetzeslehrers (so Sed. had. Kaputst 1710 S. 27a), bezeichnet wohl die 1. c. angeführte Notiz □קבורתו בכפר בךע (wohl Kefr Bolraim Neubauer Geogr.44 23 in Pal. Wenn nach Emek hebacha ed. Letteris S. 9 ein Mar Sutra in Hall (also in Deutschland) begraben liegen soll, so stand in der Quelle wohl Hilla, wo neben R. Mair u. anderen berühmten Gelehrten (s. dies, bei Brüll VII, 120) auch einer der bab. M. Sutra's begraben sein mochte. Zu Brüll’s Bern, über d. Archiph. ist nur weniges hinzuzufügen. Ein Jakob hanakdan wird als Masoreth gen. (cf. Brüll II, 174 V, 96), ebenso ein Mosche b. Nehemia, d. ein Sohn des Z. E. gen. Nehemia b. Misa sein könnte resp. id. mit dem danach zu ändernden Namen des Z. E. Ein Mosche hanakdan findet sich ebenfalls. 2) Ueber M. Achunai oder Ahunai cf. weiter 129 ff. In allen mir vorliegenden Texten heisst es ausdrücklich מתלתיך יומי[ לא יבול מר אהונאי לגלויי אנפייי Während Grätz ohne Angabe des benutzten Textes (vielleicht des von Emden Hamburg 1757 herausgegebenen s. Grätz Y, 419 $%^דתלת יומין?fest (das. S. 420).״ Cf. auch Brüll II, 41. R. Giza ist von Grätz Y 124 u. Brüll 1. c. Anm. 57 mit dem in Seder Tann, als Giza od. auch Gada, bei Scherira als ><עיג erscheinenden letzten Saboräer identificiert worden, נהר צבא ist nach Brüll I, 62, 63 Nähr Sabus bei Jakut (D. M. Gesellsch. XVIII S. 408) cf. Anhang I.

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