Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- X. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 109 (sequence 115)
- Language
- German
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109 als sein Nachfolger erscheint1), so liegt, wie das Ms• 0• beweist,1) hier eine Corruptel vor.1) Aber nicht nur eine solche ist vorhanden, sondern nach Z. E. und Ms. Paris ist hier, wie schon vorher zwischen Abba Cabana I., ein ganzer Passus ausgefallen. Wir kennen nunmehr als den Nachfolger Cahana’s I. seinen Söhn Huna IV.2), dessen Hofgelehrter R. Achai3) oder Achi3) vielleicht mit Achai b. Baba identisch ist der von 414—419 Rektor von Pumbaditha war.3) Hier sind wir glücklicherweise in der Lage, durch eine bestimmte chronologische Angabe das Todesjahr dieses Fürsten und damit die ungefähre Regierungsdauer seiner beiden Vorgänger zu fixieren. Wir wissen aus dem Seder Tannaim we Amoraim, dass ,,der Reschgola R. Huna 442 gestorben“ ist.4) Die Fürsten Nathan 11• 5) ף in den Drucken heisst es: "ושב%ב מר כהנא ועמד עוזריו רב ספרא אחיו רב אחא טרפת* הבס שלו“• Nur Basel 1527 hat zwischen «מאחריו un<l “ללאחיול רב eine Bücke (die aber Seb. Münster nicht bemerkt hat, da er übersetzt ״Calendarium hebr.“ S. 27: ״A etpost eum (״Cahena“) ״surrexit) Ahiorab.“). Das Ms. 0. liest richtig: «יעמד אחריו מך זוטרא“ u•s• w• 2) Dass zwischen Cahana I. u. Mar Sutra I. in den gew. Texten eine Lücke ist, vermutet schon Grätz IV, 497, aber er füllt dies, durch Meremar aus, der kein Exil. war. S. unt. bei Meremar Auch J. b. J. lässt auf Cahana I. ״seinen Sohn Huna“ folgen, und in E. C. steht sein Name ebenfalls nach dem des ersteren. Vergl. aber oben S. 52 Anm. 2. 3) So vermutet Brüll ״Jahrb.“ II, 96. Der Name lautet im Ms. Paris לאחי bei Zakuto (Juch. ed. Fil. S. 93) אהאי• 4) Seder Tannaim we Amoraim in Kerem ChemedIVS. 187, נ1ה שלוש S. 5 'בשנת ח״שלג נאסף ר׳הונאר׳ג• Eine andere Lesart ת״ש״ס hat Jubel- Schrift S. 28. Fürst ״Or.“ 1848, 516 ergänzt den in dem ersten der 4 Texte (Seder Tannaim we Amoraim) fehlenden Namen des Exilarchen durch ״Mar Sutra,“ was sich durch Machsor Vitry, למה שלובש un<* Jubelschrift als falsch erweist. 5) Ab. S. 38a wird erzählt, die דבי ריש גלותא hätten dem R. Chija פרוואה e*ne gesetzliche Frage (in Bezug auf ״ein (von einem Nichtjuden) gebratenes Ei,“ ob dasselbe gestattet sei oder nicht) vorgelegt, die derselbe im bejahenden Sinne entschieden habe. Anders R. Sebid (Rektor von 377—385 zu Pumbaditha) mit Berufung auf einen Entscheid Äbbaje’s (seines Lehrers cf. Fürst 1. c. 99,100). Aus Rache sollen jene ihm darauf eine “ללנגיטא דחלא (D• Aruch Essig-, wohl Euphemismus für Giftbecher) gegeben und ihn getötet haben. Cf. Wiesner ״Scholien“ II, 113•