Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- X. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 57)
- Language
- German
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51 41) muss als bezeugt gelten. Von Jeäidja’s auf Asarja folgen• den Ahnen (Nr. 41 bis 47) ist keiner sonst bekannt, ebensowenig, wie er selbst irgendwo erwähnt wird.1) Mögen dieselben nun zum teil fingirt sein (s. S. 50 Anm. ). was anzunehmen ich keinen Grund finde, so ruht jedenfalls der Stammbaum von Bostenai an auf durchweg histor. Grundlage Ist dasselbe für die vorbostenai’sehe Periode der Fall? Hat er auch hier einen selbständigen histor. Wert, ausser den uns bekannten glaubwürdige andere Quellen benutzt? Allerdings zeigt er manche Abweichungen von der Liste des kleinen Chronikon, aber dieselben sind wohl sicherlich, wie bei Dorot Olam (oben S. 43 ff.) aus dem hier ebenso, ja noch strenger durchgeführten Princip der Generationsreihe zu erklären, abgesehen davon, dass auch hier, wie dort die 3 Exilarchen aus Scherira cf. oben S. 42 Anm. zur Ausfüllung einer scheinbaren Lücke im kl. Chronikon eingeschoben werden. Wie in sämmtlichen uns bekannten Quellen2) ausser dem kl. Chronikon findet sich hier die Umstellung von Schemaja und Schechanja nach Chronikon I, 3, 22. Wenn, was sonst nirgends der Fall ist, Jocha- Grätz V, 475 unten ff. (f 1040.) also damals noch sehr jung; von dem Sohn Salomons und Joschias Enkel, Asaria, der um jene Zeit geboren sein mag, wird Scherira, wenn man auf seine Angabe Gewicht legen will, da derselbe wohl noch in dem entlegenen Chorasan weilte, nichts gewusst haben. *) Wäre Jed. um 1170 anzusetzen (oben S. 48), so könnte man vermuthen, dass der Exilarch Jschai b. Chiskija b. Jschai (so in der Bannbulle gegen die Antimaimunisten um 1291 cf. über d. Jahr Grätz VII, 473 f. Kobaks Jeschurun“ VI, 66 ff., abgedruckt in Kerem Chemed III, 169 f.) sein Nachkomme war. Der Stammbaum J. b. J. wäre dann fortzuführen Chiskija (J. b. J. 45). Salomo (46), Jschai (47), Jedidja (48) (c. 1170—1200) Jschai (c. 1200—c. 1230), Chiskija —c. 1260, Jschai —c. 1200. Nach Zunz wäre er identisch mit dem 1388 lebenden Salomo aus Brusa. 2) D. O. 5. oben S. 42, die beiden Karäerreg. S. 44, E. C., S. 53, D. ben Hodaja S. 47 Anm. 4. Auch der Stammbaum des letzteren kopiert, wie schon oben (1. c.) gesagt, die Liste des kleinen Chronikon bis zu Schecbanjah und Schemajah (Nr. 20, 21), an welchen letzteren er Hillel sich anschliessen lässt, offenbar, weil er Schemajah mit dem gleichnamigen Genossen des Abtalion, dem Vorgänger Hilleis u.' Scharamais, identificierte. Vielleicht sah er auch Hillel als den Bruder Chiskija’s an. (Ausg. z. St.) 4*