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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 48

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 48 (sequence 54)
Language
German
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48 46(f) führt sein Geschlecht bis auf Jechonja hinauf. Von Sakkai (dem Vater Davids ben Sakkai, also c. 890) zählt die Geschlechtstafel bis •Jedidja 11 Geschlechter, sodass auf ein jedes c. 25 Jahre kommen würden, falls man unter dem schon genannten Samuel den Widersacher Maimüni’s, Samuel b. Ali, verstehen wollte und Jedidja etwa um 1170 n. ansetzte. Indessen wenn auch nach Coronel ״eomm.a 111b.—112b. cf. Einl. S. XV der Bannfluch erst 2 Jahrhunderte später zu Gunsten Samuel Schlettstadts c. 1370 erlassen zu sein scheint, so lässt sich doch zum mindesten der Teil dieses kaum beachteten Stammbaums, der die arab. Resehgluthaperiode betrifft, als zuverlässig erweisen,1) und sich aus ihm eine Reihe von Notizen Ahnen Scbefatja (nach Ketub 72b vergl. Josephus ant. VII, 1, 4, siehe auch unten S. 57 unten) wird die Verbindung durch 19Namen hergestellt. Von diesen stimmen die Namen 13) (Schealtiel) bis 21) (״Sehernajah“ cf. weiter) mit denen des S. 0. sutta (Nr. 2—11 Tabelle). Nur die Nr. 8 des sutta Jeschaja, fehlt hier, für Chanina Nr. 16 und שס^י Nr 21 ist Chananjah u. שמעיה zu lesen.) Schealtiel (13) ist der Sohn eines Jehuda (vgl. dagegen Chron I, 3, 17). Die Lücke zwischen dem letztem (Nr. 12) und Schefatja füllen mit Ausnahme v. Nr. 10 (Jehuda) lauter aus Chron. 1. c. entn. Namen aus (Für Palti lies •(פלטיה ף Dieses Resultat ergibt die Vergleichung mit der Reschgluthareihe des Elissai Crescas (E. C) Nach E. C. folgt auf Bostenai Chaninai b. Adoi, auffall. Weise, da von Bostenai’s Söhnen ihn mehrere überlebten (cf. Haja in שעחי צדק P• 3a 17 s. oben S. 46 Anm. 1) und die späteren Fürsten sich בני בסתנאי nannten, siehe S. 27 Anm. 2, was doch voraussetzt, dass Bostenai’s Geschlecht am Ruder blieb. Wir müssten also entweder annehmen, dass Chaninai ein Enkel Bostenai’s und Adoi dessen Sohn war, in E. C. also hier eine Lücke ist, oder mit unserem Stammbaum, der Chaninai b. Adoi nicht kennt, dass erst mit Chisdai I. Bostenai’s Nachkommen zur Fürstenwürde gelangten. Jedenfalls ist auch in J. b. J. hier wenigstens ein Glied ausgefallen. Der nun in beiden Texten folgende Salomo ist meist als ״Salomo b. Chisda‘־ bekannt (Grätz V, Note 12, unten Anh. III), Jsak in J. b. J. (Nr. 33) ist Isak-Iskawi in E. C. (Nr. 32), Jehuda in J. b. J. entspricht dem ,.Jehuda Sakkai d. i. Babui“ des E. C. und ist gewiss identisch mit Sakkai b. Achunai bei Scherira, der um 770 Exilarch ward. Der nach karäischen Nachrichten etwa um 761 gewählte Chananja, angeblich ein Neffe Salomo’s, ist nicht genügend bezeugt. Mit Jskawi I ist er kaum zu identificieren, da dieser nach J. b. J. Salomo’s Sohn ist. Das halbe. Jahrhundert von 761 bis 820 gehörte zu den politisch unruhigsten der ganzen Exilarchatsperiode, welche Würde um 760 ein Zankapfel zwischen Anan und

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