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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 47

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 47 (sequence 53)
Language
German
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47 gedruckt bei Neubauer ,,Med. J. Chron.a S. 196 v. Neubauer das S. XXII, Isr. Monatsschr. Beil, zur Jüd. Presse Nr. 11, 1887) und 4)1) der Stammbaum des נשיא Jedidja b. J&ehai, längst veröffentlicht bei Coronel ״eommentarii quinque“ S. 110a, die ersterwähnte Liste mit Chisdai II schliessend2) und deshalb für die arab. Periode sicherlich auf eine Quelle zurückgehend, die am Ende des neunten Jahrhunderts zu Leb- Zeiten desselben geschrieben war.3) Dass durch ihre von Bostenai an durchaus authentischen Notizen für die arab. Periode die Successionsfrage mit den durch sie gegebenen bis dahin fast völlig unbekannten Namen so ziemlich gelöst ist, ist uns hier, wo es sich um die Zeit vor Bostenai handelt, weniger wichtig, als dass sie die Mittel zur Controllierung der bis jetzt völlig unbeachtet gebliebenen an zweiter Stelle genannten Quelle an die Hand giebt. Der Stammbaum des Nasi Jedidja b. Jschai (am Ende der Bannbulle befindlich, die er und sein College David b. Hodajah4) gegen die Gegner eines gewissen Samuel geschrieben, Orient 1844, Grätz VI, ף Siehe Note 2 auf Pag. 46. 2) Hierauf heisst es "סליקו ראשי נלוחא“ (Neubauer das.) 3) Keine Quelle konnte den gewaltigsten von allen Fürsten, David b. Sakkai (e. 910—940 über dens. Grätz V, 299 f. 314 f. Basnage 100 ff. mit Stillschweigen übergehen. 4) Als Petachia nachMosul kam, (It.ed. Altona S. 2a u. 3a) lebte ein nach manchen mit David b. Hodaja identischer David daselbst als נשיא mit seinem Vetter Samuel od. Ismael, da es ihm nach Daniels Tode (c. f c. 170 Grätz VI. 460) nicht gelungen war ראש גולה zu werden. Hier traf ihn nach c. 12l6Charisi (Pforte 46. bei Grätz das.) als ״Beschglutha.“ 1211 war er in Jerusalem (Grätz VII, 18, cf. das 43). Unser Jedidja kann übrigens nicht sein Vetter gewesen sein, abgesehen davon, dass P. einen (oder 2) andere Namen für diesen nennt, da sein Grossvater Salomo (J.b. J.) und der Davids Usia hiess(Tab. s. unten). Beide waren also nicht בני אחים oder Davids Stammbaum wäre uns lückenhaft überliefert (und der Name Salomo fehlte in ihm). Im letzteren Fall wären beide Namen Petachja’s (s. ob.) korrumpiert, s. aber S. 48. David ben Hodaja’s Stammbaum (ausser bei Coronel 1. c. auch Orient 1844 abgedruckt) scheint mir bis, auf die letzten Glieder völlig fingirt. Er knüpft übrigens nicht an die Exilarchen, sondern an den letzten palästin. Patriarchen, R. Gamliel Bathraa (f c. 425 Grätz IV, 450) an, und zwar mit 8 Namen (sodass auf jeden c. ein Jahrh. käme). Zwischen den Patriarchen (Tab. Nr. 22—29) und ihrem

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