Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- X. (1890)
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 46 (sequence 52)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2418846-2418861--1762-2420657- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
46 Jedidja b. Jscbai (Nr. 15, 16) und Reschgluthareihe im Ms. v. Damaskus (Nr. 16 u. 17) die übereinstimmende Lesart des כת״י פאריש und des Z. E. bestätigt. Daraus, wie aus der Nennung des Akub als Sohnes Chiskija’s (vgl. oben Anm. 2), der in den gew. Texten entweder ganz fehlt (Amst. 1711) oder vor Nachum steht und hinter einem Huna cf. unten (Yen. 1545, Bas. 1589, Amst. 1717 u. s.) scheint man schliessen zu dürfen, dass der Text des dem Fürstenreg. vorliegenden kl. Chronikon im wesentlichen der des Ms. P. u. Z. E. war. Für die unmittelbar nachtalmud. Zeit, die letzten Zeiten der Perserherrschaft, über die uns, wie erwähnt (oben S. 42) fast nichts als sagenhafte und tendenziöse Berichte aus der Bostenai resp. Mar Sutrasage überliefert ist, geben uns die drei Geschlechter unseres Registers (Wolf ״notitia Caraeorama 110 R. Chananja überlieferte es dem R. Cafnai u. R. Cafnai s. Sohn Chaninai vergl. unten) die Möglichkeit, wenigstens die Diadoche von Mar Sutra II (um 520 f, dem letzten, den das kl. Chronikon nennt) bis zu Bostenai (f c. 660 cf. unten hinüberzuleiten,1) Sind nun die genannten Quellen bisher schon mehr oder weniger zur Fixierung der Diadochenfrage herangezogen, so hat bei zweien dies meines Wissens noch niemand gethan, die wenigstens in ihrem nachtalmudischen Teil offenbar gewöhnlich bestinformirt sind, was bei der ersten nicht nachgewiesen zu werden braucht, bei der zweiten leicht bewiesen werden kann. Es sind dies 5)2) die Reschgiuthareihe “יליאלון ראשי גלותא in einer Bibelhandschrift des Elischa b. Abraham b. Benvenisti genannt Crescas, (einer Copie der Bibelhdschr. von Damaskus und geschrieben im J. 1382, gefunden von Prof. Harkawy 1887, ab- 0 Yergl. von ״Dorot Olam“ oben S. 42, von ״Stammbaum d. Jedidja“ unten Seite 52, s. weiter unten. Dass Chaninai als Vater Bostenai’s erscheint (s. oben) giebt die Gewähr für die Richtigkeit der Grätz’schen Conjektur in Schaare Zedek Nr. 17 S. 3a (dem bekannten Bericht über Bostanai’s Heirat der Sassanidenfürstin Dara חנינאי NfiH בסחנאי w0 Orätz בן hinter ך,רא einschaltet) Cf. Grätz V, 459 s. auch 431, cf. unten S. f. 2) S. oben S, 7. Im Folg, der Kürze halber E. C. (״Elissai Crescas“) u. J. b. J. (״Jedidja b. Jschai“) genannt.