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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1890-01-01 · X. (1890) · p. Seite 13

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
X. (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 13 (sequence 19)
Language
German
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13 von 4 Namen erreicht werden sollte, der noch verstärkt wird durch die wenigstens an 2 derselben leicht wahrnehmbaren Merkmale der Jugend (Siehe Anm.) Mag also auch das S♦ O. r. wie so häufig, hier die Quelle des sutta gewesen sein, die Thatsache allein, dass in diesem hier, wie schon früher (S. 9 f.) auch andere benutzt sind, spricht dagegen, eine Entlehnung aus dem rabba auch für Berichte anzunehmen, die das Sutta allein enthält, weil dieses nur aus jener Quelle habe 75 —168) sondern auch A. II Theos, A. III o piyag unterhielten solche Be- Ziehungen zu ihnen (Droysen III, 330 u. 74). Der in S. 0. rabba gew. (z. Bsp. Amst. 1711) zu ״Goskelos“ korr. ״Goskalkas,“ auch u. A. j. Sota 9, 13 (גיוס גולקס) und Megillath Taanith vorkommend als wahnwitziger Despot, der die Aufstellung seiner Bildsäule im Tempel befohlen, ist gewiss, wie Jost vermutet hat, Caligula u. aus גיוס קלקס entstanden. Wie kommt dieser nun unter die Diadochen? Das Rätsel wird folgendermassen zu lösen sein. ״Goskalkas“ erscheint in der talmud., ausführlicher Meg. Taanith erzählten Sage als Zeitgenosse eines Simon des Gerechten (Grätz III, 283), ein Simon mit dem gleichen Beinamen fällt aber nach Abot I, 2, 3, Menach. 109b, Joma jer. 6, 3 in die syro-hellen. Zeit, nach brev. Philonis (vergl. Herzfeld 2, 375, Frankel’s Mntsschr. 1854 S. 221, wonach er um 198 starb) in die Antiochus des Grossen, es war also nur logisch, wenn man auch Goskalkas unter die griech. Dynasten versetzte. ״Antiochus, der Erbauer von Antiochia“ (am Orontes, der bek. syr. Weltstadt, in der, wie in Alexandria, eine starke autonome Judengemeinde bestand (Mommsen V, 457 f. Droysen II, 2,258; ein R. Acha שר הבירה) w*e es scheint, von Antiochia wird Jebamot 45a erwähnt, s. das.) wird auch in dem spät entstandenen Midr.-Psalmen (Zunz, G. V. 266 f.) als solcher hingestellt, während Ber. r. übereinstimmend mit Strabo u. Malalas (Droysen 1. c. III, 392) nur den Namen der Stadt auf einen Antiochus zurückführt (Ber. r. cap. 23 f. 27a אנטוכיא על ש□ אנטיוכס)/ wie den von Tiberias auf Tiberius, von Alexandria auf Alexandros. Der Erbauer war Seleukus I, der den Namen nach dem seines Vaters wählte (Strabo). Die Angabe des S. 0. s. u. die entsprechende des Midr. □החלי (Ps. 9 f. 8c.) ״) אנטיוכם בנא אנטוכייאConstantin hat Constantinopel gebaut, Apilus Apulien, Autiochus Antiochia, Sicilus Sieilien“) gehen wohl auf die entsprechende orientalische Sage zurück (Droysen 1. c.) An direkte Abhängigkeit des einen vom andern lässt die ungefähre Gleichzeitigkeit ihrer Abfassung und die räuml. Entfernung Italiens (s. Zunz 1. c.) und Palästinas (s. weiter S. 26) von einander nicht wohl denken. Sicherlich ist diese Angäbe verhältnissmässig jungen Datums, wie die über ״Ptotemäus, der die Thora übersetzt hat,“ bei welch’ letzterer dies keines Nachweises bedarf.

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