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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 179

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 179)
Language
German
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175 zuheben sind noch die p. 141 ff. mitgeteilten historischen Documente (drei Briefe Simson Bakis edirt von Kaufmann, *) eine 1632 von den Rabbinen Jerusalems getroffene Anordnung, mitgeteilt vom Herausgeber, und drei Briefe des deutsch-jüdischen Gemeindevorstandes in Jerusalem an die Gemeinde in Metz aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts.2) Der deutsche Teil enthält wertvolle Beiträge zur palästinischen Topographie von Oliphant, C. Schick, Merrill und Mitteilungen Berliners über hebräische Drucke in Szafed (S. 68 ff.).3) In Hakerem sind die gründlichen Studien des Herausgebers über Isak b. Sehesehet (p. 1 ff.) und Tana debe Elia (p. 96) auf die wir noch zurückkommen werden,hervorzuheben. Yon besonderem Interesse sind die Beiträge von Epstein (p. 83 ff.) 4), Reifmann (p. 173 ff 192, 223, 224) 5) Rechles (p. 193 ff.) und Bernstein (p. 290 ff.). Beachtenswert sind auch die andern Beiträge. In dem von Gräber herausgegebenen Jahrbuche erhalten wir neben Ueber- Setzungen wissenschaftlicher Arbeiten von Munk, Zunz, Grätz *) Simson ßaki, der Zeitgenosse Mose Zacuts, war, wie der Herausgeber vermutet, vielleicht ein später lebender Verwandter des oben Genannten. Sein סדר רפואה למכה ist nach einer Glosse in Zacuts Briefen No. 2 ein Commentar zu den Klageliedern. Baki, der einst ein eifriger Anhänger Sabbatai Zebi’s war, überbrachte demselben ein Huldigungsschreiben aus Italien (s. Hakarmel N. F. 3 p. 168). 1691 war er bereits verstorben (s. Jellinek in Zunz Jubelschr. h. T. p. 86). 2) רבים שתו לימא (p• *50, 154) ist eine talmudische Floskel (Ketubot 8 b). Für וסמנטוון p• 151 h וסמנטרין• 3) Das ״kleine Werkchen“ des R. Nisim Asulai (A. d. Herausg. S. 70) ist dessen שלחן הטהור Über die 613 Satzungen nebst סדר השלהן u• Kalendarium (Ed. Szafed 1836 bei Israel b. Abraham Bak). In dem Vorworte (auf der Rückseite des Titelblattes) erzähit der Verfasser, dass er und seine Genossen zum Andenken an ihre Befreiung nach einer Gefangenschaft von 33 Tagen den 10. Tamus als Privat-Purimfest eingesetzt haben. . 4) Das fragliche 3 ן (p. 95) ist in ק zu emendiren, vgl. Steinschneider in D. M. G. 27, 553 ff. 5) In Menachems Lex. sv. אסף ist וידמה iß וידמו zu emendiren. M. sv. אישון ist auch Ar. sv. 1 בביתא benutzt, wo das erste שחור aus חור corrumpirt ist. Dass Hai die Peschittho citire, geht aus dem p. 192 angeführten Beispiele nicht hervor. Die p. 22 > No. 3 aufgestellte Frage entfällt gegenüber der* Wahrnehmung, dass in 2. K. 5, 2 eine solche nähere Bezeichnung unnötig erschien.

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