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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 171

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 171)
Language
German
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IRI
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167 Del Medigo war in seinen späteren Jahren ein anderer als in seiner Jugend und gleich blieb er sich nur darin, dass er auch in sich seiner Anschauungen nie sicher war, da von den verschiedenen Gedankenströmungen, die durch seine Seele gingen, bald die eine, bald die andere die Oberhand gewann. — Der Arzt Leo Simonis, der die Vorrede zur Clodius’schen Bibel (1677) schrieb, ist, wie bereits Wolf (bibl. hebr. 3 p. 322) bemerkt, mit dem S. 34 genannten Rabbiner identisch. Vgl. über denselben auch Jahrb. 7, 168 (f. 1714 das. 1. 1719 vgl. auch Isr. Wochenschr. Ltbl. 16, 1887). 23. תלי אתליא von Harkavy, 9 S. Wahrscheinlich ein Sonderabdruck aus einer Zeitschrift. Der Verfasser hält mit Recht אחליא als Jahresbezeichnung in einer syr. Grabschrift für das bei jüdischen Schriftstellern vorkommende תלי (caput et cauda draconis). In Sed. Tan. (s. Ker. ch 4 p. 187) heisst es: ״ ובו ביום בלע התלי אה הירחan diesem Tage war eine Mondesfinsterniss“. In לקוטים מר‘ האי גאון Ed. Gabr. Warschauer 8 b, wird die Stelle im Jezirabuch aus Jeruschaimi citirt (ונאמר בירושלמי שלשה שריבש הם תלי גלגל־־ ולב י ’ י). In הנמצא 'D (s. Polak Ben-Gorni p. VIII) bezeichnet der Stelle, au der er sich befindet, als notwendige Vorbemerkung zu den folgenden Belehrungen. Diese Aeusserung stimmt, wie Geiger (a. a. 0. S. 59 A. 54) nachweist, mit anderen Stellen in D. M's.. Werken überein. Es ist eben nicht zu vergessen, dass derselbe hier zu einem Karäer spricht, dem er ein Wenig zu Gefallen redet. Ueberkam doch selbst seinen Schüler Samuel b. Jehuda in einer Unterredung mit D. M. die Empfindung, das die Speculation über den thätigen Intellect doch etwas mehr bedeute als die Beschäftigung mit talmudischen Materien (Nobl. 17 a □קרן עוד פני בדברי ע המחבר ושבתי כלו שבל בפעל ־ י ־ תחת היותי כל ימי עוסק בס' אור לי״ד בודקין את בחמץ ובשחיטת חולין ושקלים וכלים ובס׳ השוכר את הפועל והשוכר את הפיעליב) M. Nathansohn (הדביר Ed. Wilna 1844 p. 231), der in verschiedene Schriften von Serach, dem Correspondenten D. Med’s. Einsicht genommen, glaubt versichern zu können, dass dass in Bede stehende Sendschreiben desselben von Fälschungen völlig frei ist (ומי שעיני□} לו לראות יראדת ויכיר כי האגרת הזארת ככתבו וכלשונו ואיננה מעשה ירי אמו מזדיפת בשו□ ענין)• Weiteres müssen wir uns für eine andere Gelegenheit versparen.

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