Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 161

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 161)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2418846-2418863--1690-2420584
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

157 ephraimitische Nehemia b. Chusehiel1) genannt wird. Ersterer erscheint Midr. Ps. c. 92 (Jalk. II, 845) und Elieser Baraita e. 19, aber mit dem unmöglichen Beisatze בן יוסח (s. S. 5 A.). Der Verfasser verweist auf pugio fidei f. 332, wo an dieser Stelle משיח בן תד genannt wird. Benveeiste אוה אמת z. St. verzeichnet eine LA. מנחם בן סיד, wobei es zweifelhaft erscheint, ob סוד aus דוד oder aus יוסף eorrumpirt ist. Natürlich muss, wenn □מנח die überlieferte LA. war, 1בן עמיאי darauf folgen2); dann erschiene aber das folgende בן דזד überflüssig und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es zu der weggelassenen Variante משיח f. מנחם בן עמיאל gehörte. Die Bezugnahme auf Deut. 33, 17 schien aber besser für den ephraimitischen Messias zu passen, daher für בן דוד auch die LA. בן יוסף gerechtfertigt erschien. Dieser muss in der That hier gemeint gewesen sein, wonach die Angabe, dass ״die Könige sich wieder ihn erheben, um ihn zu erschlagen“ dahin zu verstehen ist, dass er wirklich getötet wird, in Folge dessen Israel sich ״in grosser Not be. findet“. Die Psalmstelle 2, 2 wird nur als Beleg für die hier gebrauchte Ausdrucksweise angeführt, denn davon, dass Versuche gemacht werden, den M. b. David zu töten, ist auch in den anderen Haggada’s nichts zu finden. Die auf uns gekommenen Darstellungen (8. S. 13 wo nach Pseudo-Saadja Cant. Comment. Ed. Prag 1609 fol. 5 a zu nennen wäre) enthalten wenigstens einen solchen Zug nicht. Für die Vorstellung von den Leiden des Messias findet sich, wie der Verfasser (S. 29—35) nach weist, in dem älteren jüdischen Schrifttume kein Beleg.3) Dass Jes. 53 auch von 4) Der Name חושיאל ist weder biblisch noch talmudisch. Vor dem Vater R. Chananel’s ist kein Träger desselben bekannt. Derselbe scheint aus יהושיעאל (Gott wird helfen) entstanden zu sein. 2) Der Name עמיאל ist wahrscheinlich I. Chr. 4, 5 entlehnt. 3) Mit Recht wird S. 28 A. 2 darauf hingewiesen, dass dem ״Taxatt der Assumptio Mosis keinerlei Sendung für sein Volk zugeschrieben wird; auch Schürer (Gesch. d. jüd. Volkes im Zeitaltar Jesu Chr. S. 633 A. 27) erscheint es unbegreiflich, wie Hilgenfeld iu demselben eine Bezeichnung des Messias erblicken konnte. Das räthselhafte Wort (s. über dessen Erklärungen Rosenthal, vier apokr. Bücher S. 31 A) scheint den Namen תחו>

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.