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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 157

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 157)
Language
German
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153 reich beanlagte Mann ג) seine Stunden hatte, in denen er sich mystischer Verzückung überliess und halb wach, halb träumend himmlische Rufe in seiner Seele zu vernehmen glaubte,1 2) Sein Sohn erwähnt unter seinen Schriften nicht das Visionsb. (8. Karo Vorr. zu Resp. E. h. E.), da es wol nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt war (s. Jahrb. 8 S. 108). Es K. ganz abzusprechen, ist nach den vorhandenen Zeugnissen kaum möglich. 18. Einleitung in den Talmud von Hermann L. Strack Dr. th. et ph. a. a. Prof. d. Theol. a. d. Univ. zu Berlin (Sonderabdruck aus der Real-Encyclopädie für protest. Theologie u. Kirche, 2. Aufl. Bd. 18) Leipzig 1887, Hinrichs 76 S. Es ist eine in ihrer Art vollendete, dem Zwecke allgemeiner wissenschaftlicher Belehrung über den Talmud vollkommen entsprechende Arbeit, die der Verfasser, dem eine umfassende Sachkenntnis zu Gebote steht, in dieser Schrift uns darbietet. Aeltere und neuere Monographien und selbst Originalquellen, die erst in jüngster Zeit veröffentlicht wurden, wie die von Harkary edirte gaonäische Eesponsensammlung und Barzelonis Jeziracommentar, lieferten dem Verfasser das Material für die Untersuchung und Darstellung, in der kein Punkt ausser Acht gelassen wird. Als Handbuch der Ein- 1j El. Askari (Charedim 3 a) erzählt, dass K. wegen der Verfolgungen, unter denen Israel stets zu leiden hatte, betrübt und besorgt war (וראיתי גדול הדור מוהר״ר יוסף קארו זלה;׳ה מיצר ודואג ער זאת בימיו)• 2) Der Verfasser verzeichnet S. 5 mehrere Beispiele, in denen Gelehrte sich auf Mitteilungen, die ihnen im Traume geworden, berufen. Mose v. Coucy erzählt, dass er im Traume die Anregung erhielt, sein Gebotenbuch zu verfassen (s. סמ״ג Vorr.). Mord. Cohen aus Szafed (ש0תי כהן Eä. Vened. 148 b) teilt mit, was ihm einst im Traume offenbart wurde ודרה ״•) נגלה לי בחלום ליל שיבת שופטים שנת השנ״ז ליצירה demselben Jahre schrieb er sein Werk s. 9 a: ואני עתה בגלורת אתקכ״ט שנד־־. לחרבן ולאנשאר מאלף הששי כי אם שש מאות וחמשים; f• וח׳ muss demnach וארבעים gelesen werden). Selbst Simon Duran lässt sich durch eine im Traume vernommene Erklärung bestimmen (s. Kesp. Taschbez II, 159).

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