Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IX. (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 134)
- Language
- German
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!30 ib. II, 24 (• הלכתית בימי בלו) ib. 34 (• אמרו לו מת אחיו ־). Nach Giat I, 116 scheint übrigens פסוקות ein anderes als das Jehndai zugeschriebene Werk zu sein (ומה שמצאתם בהלבורת קריאורת על שמו של־1 מר ר׳ יהודא* ־ ־ ־ ובפסוקות הא" דקרינא תרי עניני * * •). Was hier aus P. citirt wird, finden wir nur in dem wahrseheinl. diesem Werke angehörenden סדר פרשיות (bei Horowitz בית נכות I. 40). *) Unsere Schrift enthält diesen Passus nicht. Diesen Wahrnehmungen gemäss kann man in derselben nur einen Auszug aus dem Jehudai zugeschriebenen Werke erkennen, das aber thatsächlich einem späteren Autor, der bereits aus Kijara’s Halachot geschöpft hat, angehört.2) Der materielle Wert des Werkes ist nach dem Gesagten nicht hoch anzuschlagen. Der Uebersetzer hat die aramäischen Texte zumeist buchstäblich wiedergegeben, wobei einzelne allerdings unerhebliche Missverständnisse nicht ausblieben.3) Er scheint einem Lande anzugehören, in welchem das Arabische die Umgangssprache der Juden war, da er p. 11 Z. 6 מצחף unübersetzt lässt und somit bei den Lesern die Kenntniss der Be- 0 Dass dieses Stück aus den Pesukot stammt, hat bereits Schorr (Zunz-Jubelschr. hebr. T. p. 132) gezeigt, doch ist es von ihm nicht erkannt worden, dass mit ובתשעה באב צריך (P♦ 42 Z. 10 v. u.) eine Zusatzpartie beginnt, aus deren Inhalt auf den Charakter des Werkes nicht zu schliessen ist. 2) Bemerkenswert ist, dass Natan b. Jechiel, der bekanntlich einzelne Stellen der Halachot gedolot verzeichnet, auch eine Pesukot-Sammlung erwähnt (sv. מגלת סתרים פירוש מגלה שיש בה הלבות פסוקור־ן, :2 הגלו כעין ספר הלכות, שאינן בתלמוד שמצוי אצל כל אדם)• offenbar will er mit diesen Worten sagen, dass man unter Megillat Setarim sich ein ähnliches Werk wie das (zu seiner Zeit bekannt gewesene) הלכורת *D zu denken habe, das aber Halacha’s enthielt, die im Talmud nicht Vorkommen. 3) Hai. ged. Ed. Yened. 28 d Z. 6 v. u. ןךאי (so auch in Scheeltot No. 78) wird p. 12 Z. 13 v. u. durch ודיי wiedergegeben, indem der Uebersetzer es mit ודאי (gewiss) verwechselt — גוי das. Z. 15 ist irrig — ebenso erscheint dasselbe Wort (Hai. ged. ib. Z. 3 v. u. וראי; Sch. ואילך) ib. Z. 11 ganz unverändert, wobei gewiss nicht beabsichtigt war, das aram. Conjunctiv unübersetzt zu lassen. Für den Namen שבתאי (H. 91 b) finden wir p. 60 Z. 7 v. u. של בתיי; a*s der Buchstabe ש am Anfänge desselben Genetivpartikel wäre.