Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IX. (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 133)
- Language
- German
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129 Name erst aus dem Inhalte erschlossen werden. In der Einleitung sucht Hr. Halberstamm nachzuweisen, dass wir hier eine hebräische Uebersetzung der dem Gaon Jehudai zugeschriebenen Halachot Pesukot vor uns haben, die auch unter dem Namen הלכות ראו citirt werden.1) Dass es jünger als das Halachawerk Simon Kijara’s ist, darf indes als unzweifelhaft gelten, da wir hier auch parallele Partien desselben antreffen, in denen dieser Stücke aus den Scheeltot aufgenommen hat.2) Der Verfasser muss also die Halachot gedolot bereits benutzt haben u. steht danach fest, dass er sämmtliche Stücke, die wir auch in diesen finden, ihnen entnommen hat.3) Es ist aber auch mehr als wahrscheinlich, dass vorliegendes Werk mit den Pesukot nicht identisch ist. Es fehlen nicht nur die von H. (Einl. p. V) citirten Stellen, sondern auch Giat Hai. I, 102, חממת הות גבה דהוצי ׳ * י, das auch Hai aus Jehudai’s Halachot kennt (s. das.) und hier (p. 28 Z. 4) vermisst wird, *) Vielleicht bildete das Sabbatgesetz, das mit der Scbriftstelle ך^ף כי ה' נתן לכם השבת (Ex. 16, 29) eingeleitet wurde, den ersten Abschnitt des Werkes, wonach es diesen Namen erhielt. Auch Saadja’s ה' נדרח werden nach den Anfangsworten derselben benannt (Or Sar. I, 339 ה, נדה המתחיל אספנריח)• Das unmögliche אספנו־ית scheint aus א'1שה] סופרת corrumpirt zu sein. 2) Vgl. p. 12 Z. 14 v. u. ומי שהפקיד Hai. gedol. Ed. Ven. 28 d Scheeit. No. 78; p. 13 z. 14 ומי שמבקש לילך בספינה ־ h. ged. 29a ומאן דבעי למיזל בספינתא Scheeit. No. 78; p. 103 Abschn. 2 z. 4 וצריכה להשליך מסרוק ־, h. ged. 85 b וצריכא למישדא מסודקא Sch. No. 96 (wo richtiger: וצריכא למיסרק);ib•z• 10 וכשהיא מגדלת שערה ־ ־ •, h. ged. ib. וכי גדלה מוויה sch. ib.; z. 1 v. u. ,ומקור־ שנפלו כר¬¬¬, h. g- ומקוה דנפלו ביה Sch. ib.; p. 122 z. 1 v. u. והלכה שבת ־, h. ged. 41 d והילכתא שבס Set». No. 1ס¬ 3) Offenbar erscheint diese Entlehnung, wo in grösseren Stucken die Ordnung des Materials ganz der der H. g. entspricht. Vgl. p. 2 Z. 10 v. u. מילדין את האשה (= h. g. 19 c); p. 11 z. 7 v. u. ff. (= Hai. ged. 22 b ff.); p. 13 z. 6 ומי שהוא בדרך (= h. g. 29 a והיכא דאהי באורתא) «- a. st. Auch die stelle 31 •ק) ויחיד שאמר גומר את ההלל), die bei den Untersuchungen als Ausgangspunkt gedient hat, ist nur Ueber- Setzung aus H. ged. 9