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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 125

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 125)
Language
German
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121 recht treffende Weise gezeigt, wieso nach Josua b. Koreha das Wort אשרי nur zwanzigmal in den Psalmen vorkomme (Midr. Ps. c. 1), dagegen die Bemerkung Rabbi’s unerklärt gelassen. Allem Anscheine nach ist die Zählung beider principiell verschieden. R. J. b. K. will wol sagen, dass das Wort nur in zwanzig Psalmen vorkomme, was auch thatsächlich der Fall ist, währenddem nach R. die wirkliche Zahl, nämlich 25, anzunehmen, jedoch drei Stellen, die nur als Parallelen anderer auzusehen sind (2, 12 34, 9; 33, 12 144, 15; 40, 5 84,13) aus der Gesammtzahl auszuscheiden seien. S. 249 A.erblickt der Verf. in באתנחיא ובסוף פסוק (Sof. 13, 1 al. באותיורת ובסוף) Accentnamen; es scheint indes, dass hier ״ אתנחיאPausen“ bedeutet. Es wird also hier gesagt, dass der kundige Schreiber den Text der Psalmen so ordnet, dass die Stellen, an denen Pausen zu machen sind, und die Versschlüsse durch Offenlassung d. i. dadurch dass zwischen diesen und den folgenden Worten grössere Zwischenräume frei bleiben, bezeichnet erscheinen. An Accentzeichen ist wol hier kaum zu denken. Ueber das Responsum Jehudai’8 betreffs der mit Punkten bezeichneten Estherrolle (S. 250), s. die Nachweise in 22 המגיד, 329 u. 23, 62 ff.). Betreffs R. Nissim’s מגלת סתרים sind noch besonders Citate im Ittur und in Hamanhig (vgl. über letztere D. Cassel in Zunz-Jubelschrift S. 131—133) zu vergleichen. Dass das Werk auch Responsen enthielt, geht aus Asulai’s 144) פני דור a) u. der Mitteilung Goldberg’s (Einl. zu Koreisch Risalet p. XVII) hervor, s. auch das Fragment bei Geiger Nite hebr. Teil p. 16 ff. Ein Werk dieses Namens schrieb auch Josef Ibn Migasch (s. Ittur Ed. Lemb. I. 59 d). Isak Giat’s ם' הנר (S. 280) ist, wie bereits von anderen gezeigt wurde, sein Mischnacommentar (s. auch Jahrb. 4 S. 161). Dass der Verfasser d. שערי תשובות ein anderer als der Uebersetzer des Werkes Hai’s sein soll (S. 281 A.), ist sehr unwahrscheinlieh. Zu S. 291 ist zu bemerken, dass nicht Maimonides selbst, sondern sein Vater ein Schüler Ibn Migasch’s war (vgl. zu Geiger Mose b. Maimon in nachgel. Sehr. 3 S. 75 A. 11 die Mitteilung aus Al-Kefaja bei Goldberg □מעשה נסי Vorr. p. VIII, IX). Der in O. Sar. II, 275 erwähnte ר# יעקב גאון ריש

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