Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IX. (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 79)
- Language
- German
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75 dann folgt nur noch 1415 n. 54, wo die Buchstaben קע״ה keine Sicherheit gewähren, und Zunz S. 439 kennt Mehr ihn Schoschan nur aus dieser Grabschrift (ein homonymer Arzt bei Zunz S. 437). Auch das punktirte Waw in וצדיק ist mir verdächtig; eine derartige Bezeichnung in einer Grabschrift in Toledo um jene Zeit wäre erst nachzuw׳eisen; ebenso vermutet S. Sachs (im angefangenen Catalog Ginzburg S. 29) dass in n. 48 auch das Jod in החסיד zu zählen sei; diese Frage ist von allgemeiner Bedeutung. Kayserling, Gesell. II, 26, 34, hat die Grabschrift ignorirt; er lässt Gedalja b. Salomo (im Index S. 361 nicht getrennt von dem jüngeren Homonymus, dessen Vater Salomo nach Lissabon zurückverlegt wird) nach 1373 auswandern, daher dem Heinrich von Castilien (1368—79) dienen, ohne zu sagen, dass das Alles Combination sei, die sich aber nicht damit verträgt, dass Gedalja’s Bruder Josef eine Elegie auf den Tod des Sal. b. Aderet (1308—10) verfasst habe, wie schon Cassel hervorgehoben; vgl. auch Catal. Bodl. S. 1475, vgl. 1372 und 2952. David (im Index S. 360 allein unter Jachja-Negro!) stirbt nach 1385 (S. 34). Wenn die, schon von S. Cassel (״aus falschen Prämissen“ muss Grätz als Reelame hinzufügen) conjicirte Identität des David Negro zum Ausgangspunkte dient, so muss man die Grabschrift corrigiren und dann empfiehlt sich allerdings Carmoly’s עולם am besten; denn David ist in der Grabschrift richtig gezeichnet Josef, der Dichter, ist dann nicht der Bruder des Arztes Gedalja. 4. (Josef Caspi.) Das ס' הסיד (oder טירח כסף)ist schon in Catal. Bodl. p. 1449 nachgewiesen und die Stelle hervorgehoben, worin er sein Alter von ungefähr 35 Jahren zur Zeit der Reise nach Aegypten angibt (vgl. Gross in Mtsschr. 1880 S. 469).*) Der dort erwähnte Wiener Buchhändler ist Sal. Netter (gest. Jan. 1879, s. H. B. XIX, 136). Die HS. ging in den Besitz des Dr. Sänger (seit 1867 in Hamburg) über, wie ich aus einem älteren Verzeichnis von 7 HS. desselben ersehe. Im Catalog seiner Bibliothek ist der Titel nicht J) Vgl. Perles, Kal. b. Kal. Sendschr, p. XIV A. 14, wo 1* המנדהI המורה zu emendiren ist. (B.)