Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1889-01-01 · IX. (1889) · page 38

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IX. (1889)
Date
1889-01-01
Page
– (sequence 38)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2418846-2418863--1567-2420461
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

34 24. R. Kalonymos (b. Jehuda) stand beim Kaiser, bei welchem er gewöhnlich die Angelegenheit seiner Glaubensgenossen vertrat, in hohem Ansehen. An einem Pesachabende sagte er zu seinen Hausgenossen, er, der heute ein ״freier Manna sei, brauche jemanden, der ihn bediene — und brachte es zu Wege, dass der damalige Kaiser in sein Haus eintrat, ihm Wasser zum Waschen reichte und das Lamm zubereitete. Seitdem durfte Kalonymos nicht mehr vor dem Kaiser erscheinen. Als dieser jedoch zu einem Feldzug gegen die Araber sich rüstete, ging R. K. zu ihm und bemerkte ihm, dass er eine Niederlage erleiden und wenn er sich nicht von ihm והר״ר זלמן הגיד לו כמו שקיבל מרבו אמר לאביו למה אתר. שואל עתה יותר ממה שאני למוד בפעם אחרת השיב לו אביו לפי שרבך היה מסופק באותה טענה אמר לו בני הר״ר ולמן לאביו הרי״ח מה אתה יודע והיק היית כשהגיד ההלכה א״ל אביו אני יודע בטוב שהוא מסופק והייתי ער־־‘ השוק כשהגיד רבך ההלכה ותמה הר״ר ולמן על וה ורי׳יח אביו אמר לו כך ובך הטענה והיד־־. משיב לו הטענה בקרשים ובלולאות ואמר הרי״ח לבנו כשתבוא אצל רבך תאמר לו הפירוש מאותה טענה ותיישב לו גמגומו אבל לא בפני תלמידיו בדי שלא יתבייש חהר־ו• Der Lehrer ist Ephraim b. Ephraim von Regensburg (Zunz z. Gesell. 49, vgl. Ltgsch. 274). Salman, der Sohn R. Jehuda’s, wird auch in ס' הץ c• 4 genannt. Unter dem Namen זלטמן erscheint er als Verfasser eines Pentateuch-Commentars, (s. Schiller Szinessy Cat. of the Hebr. Manuscr. of Cambridge p. 159, vgl. Steinschn. Kat. Hamburg S. 57); das. S. 159 Cod. 330, 2 wird ein Sohn R. Jehuda’s d. Fr., Namens Mose, angeführt, der mit הר' משה בלטמן מריגנשבורק (Ltbl. des Orients 1850 S. 558) identisch zu sein scheint. Demnach wären זלטמן oder בלטמן nur Beinamen zu dem eigentlichen Namen Mose. Ein zweiter Sohn R. Jehuda’s, Namens David, hat mehrere Schriften mystischen Inhalts verfasst (vgl. Gross in Berliners Magazin I, S. 106 u. 107), doch ist Aron von Regensburg (Tos. Chul. 23 a, Schitta mezia 43 b Ende) nicht als sein Sohn anzusehen, sondern in dem Referate bei Sal. Lurja Resp. No. 29 ר'אהרן מריגנשבורק eine Verwechslung des genannten mit Abraham, dem Bruder Jehuda’s, wie bereits Steinschneider (Cat. Bodl. p. 2415) richtig erkannt hat. Die darauf folgende Stelle in Resp. Sal. Lurja ist wol in folgender Weise herzustellen: ובימי ר' אליעזר ממיץ [חיו ך' יהוך־ךץ תך קלונימוס] ואחיו רבינו מאיר מוירצבורג (ממינצבורק •1) ואחיו רבינו! דוד מוירצבורג והוא ילד רבינו משלם מוירצבורג• Letzterer, Meschuiiam b. David, ist der in Or Sar. I, 747 genannte. Babbiner (1241) vgl. auch Zunz Ltgsch. S. 325.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.