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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 179

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VIII. (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 179)
Language
German
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IRI
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174 Ungenau ist S. 17 A. 1 die Angabe, dass die Sage von der Frau des Gelehrten, die sich m die See stürzte, schon im Talmud verkomme, es ist blos die gleiche Anwendung des angeführten Bibelspruches, die schon in demselben zu finden ist. — Den Altar, den Nasas (wahrseheinl. Mnasas, Manasse) auf den Namen des Propheten Elia errichtet haben soll, hält der Verfasser S. 28 A. für den sogenannten ״Elia-Stuhl“, der bei Beschneidungen aufgestellt wird. Es ist indes nicht zu über״ sehen, dass Synagogen nach dem Namen dieses Wundermannes genannt wurden, wie z. B. in Alexandrien (s. Bertinoro’s Reisebericht in Jahrb. f. Gesch. d. Juden 3 S. 204, Meschullam v. Voiaterra in Luncz, Jerusalem I p. 176) und in Candia (s. verl. W.S. 307). Es könnte also auch hier ein Bauwerk sein, das in einer Synagoge zum Andenken an eine angebliche Elia-Vision oder dergl. aufgestellt wurde. — Die jüdische Petrus-Legende soll, wie (S. 44—51) dargethan wird, nur die den römischen Juden eigentümliche Version der christlichen Legende von dem ersten Pabste sein, doch ist in ihrer Darstellung die Tendenz, sich gegen Zwangstaufen zu schützen, nicht zu verkennen. Dass Petrus die Abfassung synagogaler Gebetstücke zugeschrieben wird, beruht auf einer Verwechslung von Simon Klopha mit Simon Kefa (Petrus) (s. Jahrb. 5 S. 200) 1). — Bezüglich des Verfassers des Tana deb§ Elia, den der Verfasser (S. 52 ff.) הנ״ל יצאו כל בני ביתו בשבעים נפש ונפוצו בכל הארץ אכן רובם נשארו בספוליטו העיר שהיא בגליל אומריא ושמה פרו ורבו ובנו בתים והצירות ונטעו ברמים וחפרו בורות ועמדו על כר נרהב יותר מעשרים וארבע מאות שנה כפי שמצאתי בא' ספר ישן שהיה אצל א״מ ע״ה• Für die unmögliche Zahl 2400 muss sicherlich 1400 gesetzt werden. Die Persönlichkeit dieses Elia ist schwerlich ganz erfunden, wenn er auch nicht einer so frühen Zeit angehören dürfte. Wenn der Familiennamen מן התפוחים wirklieh noch aus der Kaiserzeit stammt, dann scheint er aus einer falschen Uebertragung von poinerium (die ausserhalb der Stadtmauer liegenden Strassen, in welchen zuerst die Quartiere der römischen Juden sich befanden) hervorgegangen zu sein. י) S. 300 teilt der Verfasser Varianten aus einer von Hrn. Kaiserl. Rath Joel Deutsch ihm zugekommenen Handschrift mit. Für ל1' נתן מצלמיח hat der Text bei Jellinek Bet-ha-Midr. 6 p. 156 לד' נח[ מבבל und ib. p. 11 לחיש גלותא> welches letztere Wort hier in מצלמות corumpirt erscheint.

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