Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 177)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2418846-2418855--1511-2420404- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
172 auch das Epigraph in cod. De Rossi 1073, Abr. Portorapa 203 מגהה בלולהb (vgl. Reifmann Biographie dess. p. 4, 20), und Portaleone Schilte I, c. 30 Ende. — Dass Abr. de Balmes Platons Cratylus gelesen hat (S. 194) kennzeichnet ihn nicht hinlänglich als Kenner der philosophischen Literatur. Er ist auch als Uebersetzer verschiedener Werke des Averroes bekannt (s. Kayserling in Jahrb. f. Gesch. d. Jud. II S. 121 A. 111). Er beabsichtigte auch ein hebräisches Wörterbuch zu schreiben (M. Abr. Bg. 4, 3). Ungenau ist die Angabe, dass er auf Namensträger hoffe. Er selbst wollte, da er sich Abram nannte, wenn er Nachkommen bekommen sollte, Abraham heissen. — Betreffs des jüdischen Buchhandels in Italien im 16. Jahrhunderte (S. 231) verdient eine Stelle in Leo da Mo־ denas Proömium zu Nachmani’s Torat-he Adam (Ed. Yen. 1595) erwähnt zu werden, in welchem er den Herausgeber, den greisen Elia, der vierzig Jahre als Buchhändler umherreiste, der Hochherzigkeit der Freigebigen empfiehlt1). — Die sorgfältig ausgearbeiteten Register (S. 240—247) erschliessen den Inhalt des Werkes, ohne ihn zu erschöpfen. 18. Geschichte des Erziehungswesens und der Cultur der Juden in Jtalien während des Mittelalters von Dr. M. Güdemann, Rabbiner und Prediger in Wien. Wien 1884, Holder, 11 u. 347 S. Der Verfasser, der mit der verschiedenen Gebieten entstammenden Litteratur, aus welcher die Kenntnis des in seinem ו Werke behandelten Geschichtsstoffes zu erlangen ist, sich innig vertraut gemacht und auch handschriftliche Quellen, die manche hieh ergeh orige Materialien enthalten, benutzt hat, macht uns in demselben in ausführlicher Weise mit den Culturzuständen der Juden Italiens im Mittelalter bekannt. Wie die Herbeiholung der in den entlegensten Schachten verborgenen Fundstücke, *) Die Stelle lautet: והאיש אליה, מהלך כל קרויה, ומוכר ססרי יה, ונודע בשמות אשר זה ארבעים, ויותר שנה עם, כתבי אל דעים, מסבב במקומות ועתה זקן בא, ואליה עם קוץ בה, והיה זה סבה, שארית הממות נדיבים שמעו לו