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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 174

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VIII. (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 174)
Language
German
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169 clator zusammengetragen ist. Der Sammler hat es unterlassen, seine Quelle anzugeben, wie er auch den Verfasser des Schaare Zion (Jahrb. a. a. 0. S. 97), Salman Bing, nicht erwähnt, so dass er selbst als Verfasser dieser Schrift erscheint 1). — Natan Nata b. Mose Hanover, der Verfasser des Glossars שפה בדורה (S. 141) ist als Verfasser mehrerer Schriften bekannt. Aus der Ueberschrift zu טעמי סוכה (Ed. 1652) ist zu ersehen, dass er auch in Krakau gepredigt hat. Seine Identität mit dem in Ungarisch Brod erschlagenen Rabbiner (s. Jellinek in Ltbl. d. Orents 1843 S. 171) wird durch eine Angabe auf dem Titelblatte des □4) □רד החרת נדרי s. 1. e. a. 6 Bl.2) bezeugt. Der Verfasser desselben nennt sich nämlich: מרדכי מורקיל בלא״א במ/׳ר מוהר״ר נטע (sic) ישראל ניסן ז״ל מברודא חתן הקרוש והחסיד המונח הי״ד בעל המחבר ספר נטע שעשועים וחיי עולם נטע אמן• Da N. hier als Verfasser des נש, als welcher er sich auch selbst nennt, und als Märtyrer bezeichnet wird und zwar von dem aus U. Brod stammenden Schwiegersöhne, kann nicht daran gezweifelt werden, dass die erwähnte Grabschrift auch ihm gewidmet war. Zunz hat somit (Sterbetage S. 40) das Richtige angegeben. — Zu den ältesten Erklärungen, in welchen biblische Wörter deutsch wiedergegeben werden, gehören die S. 145—153 mitgeteilten Glossen eines Schülers R. Mose Darschan’s (s. oben S. 117), über welche der Verfasser auch das Nötige bemerkt richtig, aber ein Name kann nur so gesprochen und geschrieben werden, wie er thatsächlich gelautet hat. 4) Das Werk ist, wie ich mich nachträglich überzeugte (s. Berliner in H. Bibi. IX, 81 und Steinschneider Kat. Hamburg S. 13, 2 No. 9) dasselbe, das Salman Bing zum Verfasser hat. Die Notizen Jahrb. 3 S. 100 sind also auf diesen zu beziehen. Isak von Beilstein (Würtemberg), der nach der Angabe daselbst nach den Verfolgungen des Jahres 1349 (גזירות ק״ט) eine Anordnung traf, ist derselbe, der nach einer Mitteilung Carmoly’s (s. Jahrb. 7 S. 43 A.), bald hernach in Jerusalem seinen Wohnsitz nahm. Der Piut יעידוך כל עבדיך (Zunz Ltgseh. S. 056) hat in einem handschriftlichen Codex die Ueberschrift פיוט נאה שסידר אותו במה״ר יצחק מבילשטאינה אשכנזי (Luzzatto 42 <■ נחלה שד ל). 2) Diese Ausgabe ist mit der bei Wolf bibi. III p. 720 No. 1491 b verzeichneten nicht identisch.

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