Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 156)
- Language
- German
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151 hergestellt wurden, von verendeten Thieren herkommen könnten (s. Geiger, nachgel. Sehr. hebr. Th. p. 152). — קלוסנטרון (al. קלסי־יקון p. 20) ist nach Mussafia - eelsiores (פי בל״ר קלסיין אנשים אורחים ונכבדי ארץ s. A. 53). Die Ableitung und Bedeutung des Wortes ist noch zweifelhaft. —p. 31 Z. 15 f. ורעין .1 יודען. — Zu p. 39 A. 5 vgl. auch E. r. Peth. No. 5 (ישמשי □פרא 1זה בנו של המ). In Elieser. Bar. c. 50 wird auf Grund dessen gesagt לבני המן שמשיו וסופרים שלו . ־ Dass Schimschai (Esra 4, 8) zum Sohne Hamans gemacht wird, erklärt sich daraus, dass המן hier wie in Bab. bat. 91 a (s. Güdemann religionsgesch. Studien S. 46) als חמן, Herakles, aufgefasst wurde. Schimschai, der von der Sonne Herstammende, ist also der Sohn des Chaman; er ist der Mercurius, der der Sonne am nächsten steht, und daher der ״Schreiber“ (Esra ib.) — Die in Jahrb. I, S. 197 besprochene Stelle liegt uns nun in variirenden Texten vor, aus deren Vergleichung sich die ursprüngliche Fassung ermitteln lässt. Für טוב al. (ונחש (תחש ist wahrscheinlich ואחד שמו zu lesen. שחיוג oder שטדג (wie die meisten Texte für שנירגו haben) ist viell. שיטג pers. sserthak (Bezeichnung eines eleganten Gewandes s. Vullers II, 268). Nach der vorliegenden Angabe wurde es auch שפירא genannt. Zur Vergleichung bietet sich lat. supparum dar, das nach Ferrarius (de revestiaria I p. 242) auch ein männliches Obergewand bezeichnet. יכירני (al. זכרונו oder מכותי) ist viell. aus זונריון Gurt) oder aus כיתונין (xitüjviov) corrumpirt. — Zweifelhaft ist die Bedeutung des Wortes דיברורין (so in drei Texten al. כדוביייין p. 41), es ist vielleicht דיקוריח zu lesen (decurio palatii Hofmarschall). Der dem Abba Gorion folgende Midrasch (p. 45—51) ist grossenteils von demselben abhängig und enthält überhaupt Weniges, was nicht auch in anderen Quellen sich vorfindet. Mehr Originalität, wenigstens in Ausdrucksformen, bietet die zweite Recension dieser haggadischen Schrift, nur ist sie nicht ganz frei von Fehlern, deren vielleicht schon der Concipient sich schuldig gemacht hat. So ist שני (p. 56 Z. 3 v. u.) aus ש[מו];ה entstanden, das in Jalkut noch erhalten ist (s. A. 22).