Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 151)
- Language
- German
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146 holen. In No. 1 Z. 14 hat J. f. שנתגדלו die LA. שבא גדלו , das nach J. I, 645 in שלא גדלו zu verbessern war. In No. 4, Z. 2 ist wie in No. 10 אסרו f. את zu lesen, Z. 6 f. •1 שניפו שטפו. In No. 7, p. 3, Z. 12 ist zwischen שיגיע und אשריך ein Stück ausgefallen und nach Jalkut I, 807 einzuschalten. Es scheint, dass überdies hier auch eine auf Zach. 14/3 hinweisende Auslegung noch vorhanden war (vgl. Zusatz zu Tanch. Abschn. Debarira Ed. Buber No. 6 und Easchi zu Deut. 2, 5). In No. 10 ist die Schriftstelle Gen. 6, 3 noch weiter anzuführen, da die directe Beziehung derselben auf Mosen nur dadurch klar wird. In No. 14 Z. 2 v. u. f. בעין .1 מעין. Vaterland und Zeitalter dieses Midrasch lassen sich nur annäherungsweise bestimmen. Er ist aus Lehrvorträgen hervorgegangen (s. No. 12), die Zustände der römischen Kaiserzeit reflectiren (No. 13 die Legionen rufen einen Kaiser aus, nachdem sie seinen Vorgänger getödtet haben), und eine dem dreiundeinhalbjährigen Cyklus der Toralektionen entsprechende Anzahl der Pentateuchabschnitte annehmen (No. 5 קע״ה פרשיות vgl. Soferim 16, 11). Da im Jalkut wohl nur solche Stellen ausgezogen wurden, die in der verwandten Literatur sich nicht vorfinden, so lassen sich auch die Beziehungen dieses Midrasch zu derselben nicht mehr erkennen. Die einzige aramäische Stelle (No. 17) scheint aus einer älteren, aber nicht mehr ganz verstandenen Quelle zu stammen1). Das Gleichnis von dem grossen Steine (No. 21) erinnert in Inhalt und Darstellung an Pesikta Ed. Buber 126 a. Ob die Angabe in No. 10, nach welcher die preisenden Engel den Ort der Gottheit nicht kennen, auf Elieser-Baraita c. 4 zurückführt, ist zweifelhaft. Ein Zeichen der Jugend ist auch darin zu erkennen, dass verschiedene Meinungen von Haggadisten fast gar nicht angeführt werden. Das Werk dürfte demnach etwa dem neunten Jahrhundert angehören. — Auch das Alter des Deuteronomium- ’) אמר אחד לעני ר' עקיבא לא חציפא אימרתא דרעיא בין רובין Für רובין muss natürlich דיבין gelesen werden. ln Esth. rab. 10, 11 und Tanch. Toldot No. 5 ist das Gespräch he! räisch gegeben. Dort stellt Hadrian die Frage an Josua b. Chananja (nicht b. Levi, wie bei Lattes saggio II p. 69 angegeben wird).