Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 145)
- Language
- German
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140 andere Schriftstelle angelehnt vgl. auch ib. 82, 2 und Jahrb. V/VI. S. 202. — ליניה (p. 20), das der Herausg. A. 184 nicht erklären kann/ ist — linea (Reihe). Für ארנון (s. A. 183), wofür auch die LAA. אדנים und □אני bestehen, ist viell. ארנין — (oria (Waaren) zu lesen. — פלמנטרץ (p. 25) ist Nebenf. von פלמיטם (taifialJTrjg) s. Jahrb. I, 177. — Zu p. 15, A. 72 vgl. auch Exod. rab. 8, 2. — In p. 40, No. 28 haben die meisten Texte nach מצחו noch einen Zusatz (al. 'והואעשוי אפסוון, א0רכ.) Dieses ist wahrscheinlich 01׳p*s Erscheinung. — Für סיבקון (p. 49 No. 9) werden in A. 37 mehrere Varianten notirt. Es ist ein aus סומבק (= sebaceus Midr. Ps. 90 s. Levy neuhebr. Wtb. III 491) gebildetes Verbum, das in der Bedeutung anzünden gebraucht wurde. — Die Worte בסירא הוערת (p. 108 No. 8 u. Parallelst.) bedeuten: hat sich in der Dornhecke verfangen vgl. Pes. Schek. 11 a והיא מתעריא מן הכא (Stmw. syr. ערא vgl. Bernstein sv.) Für גלימא ist גלוגוי (v. גלג Gerede) die richtige LA. — קנקלין (V. p. 15) ist nicht coenaculum, wie Schönhak (Hamasbir sv.) angiebt, sondern cancelli (Gitter). — Zu p. 8 No. 3 vgl. auch Lev. r. c. 2 und Deuteron, r. 2, 27, wo derselbe Text in anderer Ausführung erscheint. Der Schlusssatz ist hier nicht correct. Derselbe muss vielleicht lauten: [ומו היה מחבב את המצות זה פשה שעם וכ*מן העולם [ראה מצוד! קטנה שהניח [אמר] איני מסתלק וב. —Der Sinn der Auslegung zu Deut. 5, 5. (p. 16 No. 8) wird erst aus Exod. r. 43, 5י (u. Parallelst. 8.מהר״זו z.St.), wo sie ausführlicher gegeben wird, recht klar. — Zu dem Zusatzstücke p. 27 vgl. Taanit 9 a. Der Text ist nicht ganz correct 1....קשה[דינן] של מעשרות בכל התורה כתיב . — Für פיטונזין (p. 31 No. 8) ist wol die LA. פרטמין ^Qo&sfia (Bekanntmachung) vorzuziehen. — Wir wenden uns nun zu der literarhistorischen Einleitung, in der ausser den Aufstellungen des Herausgebers über das Alter des Tanchuma noch Manches zu berichtigen und nachzutragen ist. Warum dem Midrasch gerade der Name des Haggadisten R. Tanchuma gegeben wurde, wird auch durch die reichen Nachweise, die p. 3—7 über diesen Schrifterklärer gegeben werden, nicht genügend erklärt. Aus den Aussprüchen, die ihm zugeschrieben werden, ist zu ersehen, dass er frühere Deutungen weiter aus-