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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 132

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VIII. (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 132)
Language
German
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127 nach Synh. 103 b. *); IV. p. 32 wird תניא in b. Meg. 24 b. durch דבי אחר היה שונה (s. A. 67) wiedergegeben; p. 33 . הולך לביה ב ורואה הבחנים setzt die Kenntnis eines Satzes B. Asches (Berach. 55 b.) voraus; p. 62 hat den nur dem babylon. Talmud eigentümlichen Ausdruck הני מילי^ Sab. 19 a. In den beiden ßecensionen des Midraseh Tanchuma, die wohl ein und dasselbe Werk zur Grundlage haben, linden wir viele aus dem alten Jelamdenu-Midrasch stammende Partien und in diesen sind bereits die oben nachgewiesenen Spuren der Kenntnis des babylonischen Talmuds, ebenso wie in den eigentlichen Auslegungen des Tanchuma anzutreffen. Der Jelamdenu war nun unzweifelhaft schon in der Mitte des achten Jahrhunderts ein abgeschlossenes und als Lehrquelle an. erkanntes Werk, da bereits ß. Acha von Schabacha (Scheeltot No. 145) sich auf ihn beruft* 2). Es wird also dieses Werk, das jedenfalls jünger als der babylonische Talmud ist,3) etwa um *) Die Stelle בהחלה עשו לו פרציח P• 111 ist ein Zusatz aus Synh. das.; die Stelle . . . ד' אליעזר אומר ist j. Taanit 1, 2 (nicht Synh. 97b) entnommen. Die Bemerkung zu Echa 4, 3 ist eine Ueberarbeitung von Echa rab. z. St. Kimchi. Rad. s. v. תנין führt T. und E. r. an; an letzterer Stelle hat er die LA. חנקון hü* das unmögliche סמקון» wahrscheinlich ist beides aus עקין corrumpirt. 2) Auf die Frage בר□ צריך הילכתא מאי folgt, noch ehe die eigentliche Antwort gegeben wird, eine Darlegung des Themas, beginnend mit den Worten בדיך שמיה דקב״הכתב ועשו להם ציצית ילמדנו רבנו מה עסקה Dass hier eine Jelamdenustelle angeführt wird, beweist die hier mit aufgenommene Eingangsformel. Diese ist wohl nicht 80 jung, wie gewöhnlich angenommen wird (s. Zunz gottesd. Worte S. 227), da sich schon Akiba ihrer bedient (Pesach. 48 b), doch weist ihr Gebrauch an dieser Stelle auf diese Midraschquelle hin. Wahrscheinlich stammen auch die vom Herausg. (Einl. p. 86) bezeichneten Stellen der Scheeltot, die in T. sich vorfinden, aus Jelamdenu.'Hinzuzufügen sind noch Scheeltot No. 1, 2 a ..'ראו בי ה מצווה vgi. t. ii, p. 68 und ib.3) מלאך ״ דומהשמו• Tanch. Vuig. Ki Thissa No. 3 b und Pes. rab. No. 23 Ed. Friedm.' 120 a vgl. Dekalog-Midr. Geb. 4). Auch die aus Midr. Ps. c. 91 nachgewiesene Stelle stammt wahrscheinlich aus Jelamdenu. 3) Für die jüngere Abfassungszeit sprechen einzelne Ausdrucksweisen wie z. b. Jaik. 1, 787, אם יאמר הק״בה לאחרל שנה שחמות (»»wenn Gott sagen wird, dass du — ״nach hundert Jahren“ — sterben sollst“).

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