Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 119)
- Language
- German
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- Helbo 1× ep/1004843
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114 auch an anderen Stellen wiederkehrt. Dass Autorschaft und Vaterland des Jalkut noch sehr unsicher sind, ist bereits auch anderswo gezeigt worden 1). — Ueber ר' יצחח מקרא vgl. auch Steinschneid. Cat. d. Hamb. Stadtbibliothek S. 11, wo trotz der Einsicht in den Codex blos vermutet wird, dass ״) מקראvon einer Schriftstelle״) zu dem vor dem Namen ר' יצחק stehenden והקשה gehöre. Auch Berliners Mitteilung S. 57 klärt die Sache nicht auf, da אני דורש א״ר יצחק מקרא eben auch keinen Sinn giebt. Sollte vielleicht קרא für 'מ zu lesen und Isak Kara gemeint sein? — Nach Hajaschar No. 115 (s. S. 12) stand Josef K. noch in persönlichem Verkehre mit Kalonymos v. Rom. Vielleicht ist auch in der Stelle סי' ר' יוסף בר שמעיה איש חמודות לפני ר' קלונימוס מן רומי (Maehsor-Com. bei Haiberst, in Kobak's Jeschurun hebr. Th. 121 A.) '0ש in שמעין zu emendiren, wonach hierfür ein zweites Zeugnis vorhanden wäre. — Besondere Anerkennung verdient die mit groszem Fleisze entworfene übersichtliche Zusammenstellung der exegetischen Schriften Kara’s, in welchen dieselben zugleich auch einer kritischen Sichtung unterworfen werden. — Die Variante יהודה הדרשן f. 'משה ד in Raschi Jos. 5, 9 (die auch Zunz z. Gr. u. L. S. 61 kennt) führt zu der nicht unwahrscheinlichen Vermutung, dass dieser Name hier ursprünglich 1ר' [יהודה בר] משה הדרשן gelautet hat. Auf Jehuda b. Mose Darschan beruft sich schon Menachem b. Chelbo (s. Oz. Nechm. II. p. 106 A. u. Jeschurun a. a. O. Ziemlich, Machsor Nürnberg S. 62, 63). 2) — Elasar b. Isak, der an zwei Stellen citirt wird, (s. S. 41 A. 4) wird unter dem Namen ר' אלעזר הגדול auch in dem Comm. zu Lev. 17, 4 (Geiger a. a. O. hebr. Th. p. 6) angeführt. — Die Bemerkungen Geigers (a. a. O. d. Th. S. 25) über Unrichtig- ף Vgl. meine Notiz in der Zeitschrift הקול Jahrg. 6 p. 91, 92. 2)Vgl. auch Geiger Nite neem. d. Th. S. 8 A., (wo nurדן 0ךס vielleicht בפס [קתא] מג zu emendiren und nach דאומרים zu setzen ist) u. S. 16 A. Paschandata S. 11, A. 1. Einer späteren Zeit gehört der Deutsche ד' יוףא דרשי an, mit dem Isak von Akko persönlich verkehrte (s. Jellinek Philosophie und Kabbala S. 46). In Tana debe Elia sutta c. 1 wird das Epitheton!דרש bereits R. Akiba beigelegt (vgl. זקוקין דנודא z♦ St. und Zunz die Ritüs S. 199).