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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 114

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VIII. (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 114)
Language
German
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109 Darstellung derselben, auf die es hier zumeist ankömmt, ist klar und präcis, wie auch mit Einsicht auf Inconsequenzen des Chajung’schen Systems und sonstige Mängel hingewiesen wird. Es lässt sich nicht mit genügender Sicherheit feststellen, inwieweit Chajug von fremden Mustern oder von seinen eigenen Vorgängern beeinflusst wurde, doch zeigt der Verfasser, indem er die Leistungen der letzteren in Betracht nimmt, dass Ch. nur auf älteren Grundlagen weiter gebaut hat. Die Bemerkung S. 6 A. 2, dass das Studium der hebräischen Grammatik in den Kreisen der Talmudisten nur für nutzlos (nicht aber für ketzerisch) gehalten wurde, findet ihre Bestätigung auch in der Mitteilung Ibn Esra’s (Jesod Mora Ed. Creizenach p. 7) ויש חכמים ו־ביס שלא ילשדו מסית וגס דיקוח הלשון הבל בעיניהם Eine grammatische Schrift Saadja’s unter dem Titel מלאכה הדקדוק (S. 9 A.) hat nicht existirt. Mit den Worten הבאתיה במלאכת הדקדוק (Emunot c. 8 Ed. Fürst p. 157) will S. blos sagen, dass er die Auffassung der Jodghaniten einer genauen Prüfung unterworfen habe. Die Stelle in Saadja’s Jezira-Commentar, in welcher aus Bikma p. 7 und 97 das Werk über die Kehllaute angeführt wird, hat Dukes (Orient 1849 S. 516) nachgewiesen. Da die Bezeichnung ״Kitab“ bei Saadja für ״Kapitel“ gebraucht wird (Dukes das.), so bildete wohl auch diese Schrift nur einen Abschnitt des von Ibn Esra ספר לשין עברית genannten Werkes. Dass ein Bruchstück der Einleitung zum Agron aufgefunden wurde (vgl. Harkavy Mitteilungen aus Petersburger Handschriften 1881) scheint dem Verf. (S. 10 A) nicht bekannt geworden zu sein. Uebrigens spricht gegen die Annahme H/s, dass dieses und die anderen von Ibn Esra genannten Schriften Saadja's Abteilungen eines grösseren Werkes bildeten, eben der Umstand, dass I. E. sie als gesonderte Schriften bezeichnet. — Bezüglich der Schrift אב ואם, die bei I. E. Jehuda Ibn Koreisch zugeschrieben wird, hätte S. 15 die Bemerkung Grätz's (bei Pinsker L. K. Kadm. 108 vgl. Bacher Abr. Ibn Esra als Gram. S. 75) nicht übersehen werden sollen. — מצג״“ (bei Ibn. Kor. Risalet p. 42) ist מצע (kauen). In den Berichtigungen p. 23 ist מצג unrichtige Transskription. Die Identität Chajugs mit Jehuda b. David, dem Schüler

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