Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 112)
- Language
- German
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107 gums und der Peschittho, die Richtung Ibn Esra’s und die Verfasser der in dem römischen Machsor vorhandenen synagogalen Poesien. Wertvoll wie diese Untersuchungen sind noch viele sonstige Bemerkungen, wie z. B. S. 7 der Nachweis, dass im Sohar, der bei R. die entschiedenste Verurteilung findet, eine Ansicht des Alexander von Aphrodisias im Namen eines R. Alexandre vorgetragen wird (S. 7), die Entdeckung eines die trinitarische Gottesidee reflectirenden Passus in Botarel's Jezira-Commentar (p. 40) die Beleuchtung eines antichristlichen Memonikons in der Massora magna (p. 63) die treffliche Vermutung über מנקיי (p. 65) u. dgl. — Unrichtig ist (p. 36) die Vermutung, dass Hiskia, ein Bruder des Elasar v. Worms, der Autor des in dem Compendium (bei Luzzato Briefe p. 256) angeführten Satzes sei. Hiskia (Rokeach No. 319) war, wie Zunz (Ltgsch. 671) nachweist, ein Bruder Elieser b. Natan’s. אני הקטן (bei Luzz. a. a. O.) ist Eleasar v. Worms selbst, der in seinen Schriften häufig diese Bezeichnung gebraucht. — Die Stelle לאסור שריו ב:פשו שרר בחיב (Jakob Ibn Adonija Vorr. zu bibl. rab.), die daselbst aus Gen. rab. citirt wird, kann R. (p. 77) nicht auffinden. J. J. Ad. wird dieselbe wohl aus Jalkut II, 863 c. kennen gelernt haben, wo am Rande fehlerhaft בראשית רבה als Quelle bezeichnet wird, währenddem Midr. Ps. 105 genannt werden sollte, (vgl. auch Norzi zu Ps. 105, 22). — Die Vorrede־ zu Parchon’s Lexikon (p. 96 ff.) ist einem Codex der Oppenheimer’schen Bibliothek entnommen (s. Ed. Stern p. XNII A. 15). Sie bietet zu dem Texte Stern’s manche Varianten und ist an manchen Stellen durch dessen Lesearten zu berichtigen, so p. 97, Z. 2 f. עיון 1. רוך!/ Z. 11 f. ונעזרו .1 ועשו Z. 22, 23 0[ הערוך הזהZ. 26 f. בגעיא .1 בשוא (vgl. Parch. 4, c.) — Bezüglich des Verfassers des Ofan אשריך אום קדוש (Thorafreudenfest, deutscher Ritus s. p. 156 und Halberstam’s Note z. St.) liegt wohl die Annähme Zunz's (Nachtr. z. Ltgsch. S. 38) der Wahrheit am Nächsten. Verdächtig ist nur der Name אביתר, der nur in gezwungener Weise sich herausstellt. Wahrscheinlich ist in Strophe 3 auch das Textwort עזרך zur Bildung des Akrostichons verwendet worden, wonach dasselbe in diesem Teile