Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 110)
- Language
- German
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105 Einreihung des Art. חותח nicht darauf geachtet, dass J. G. wohl die mehrfach bezeugte LA. תוהה vor sich hatte (s. Jahrb. 7 S. 40, vgl. auch Jakob b. Adonija gramm. Einl. z. Mas. Ed. Basel 10a). Es ist also im Wtb. 760,11 אלתא ואלחא אלמצעאף das Richtige. — S. 57, A. 61 ist es dem Verf. nicht ersiehtlieh, was in Wtb. s. v. בין die Anführung aus Mas. parva zu 1 Sam. 17, 4 bezwecken soll. Sicherlich beruft sich J. G. hier auf diese Glosse, um für seine Ableitung des Wortes □בני von בין einen alten Zeugen anzuführen, indem nämlich in derselben statuirt wird, dass das Wort eigentlich □ביני (mit Einfügung des zweiten Radicalbuchstabens) geschrieben werden müsste. — Zu S. 71 A. 7 vgl. auch Wtb. s. v. פי אל בריתא) טהר) s. v. פי אל בריתא) 8 ,331 כר und Pesach 55 b mit der LA. כר כרר) . — Auf Ganach’s Annahme, dass neben der traditionellen Auslegung einer Schriftstelle auch eine andere aus dem Sprachgebrauche sich ergebende gestattet sei (s. S. 79—81) beruft sich Asaria de Rossi (Nachtr. z. Meor Enajim Ed. Cassel 214, zu seiner eigenen Rechtfertigung. — Die Quelle, aus welcher J. G. Wtb. s. v. שגה die Mitteilung Ibn Koreisch's über den ״Daniten“, der ״Beschäftigung“ durch שגיה ausdrückte, kennen gelernt hatte, ist nicht mehr vorhanden (s. S. 101). Eine ungenaue Kunde von derselben hatte Mose Darschon (bei Raschi Prov. 5, 19), in dessen diesbezüglicher Bemerkung ein Passus לבקש שגייה citirt war, den Raschi vergeblich im talmud. Schrifttum entdecken wollte. Beachtenswert ist, dass auch David Alfasi (bei Pinsker Lik. Kadm. II, 180 A.) für andere Stellen, in denen שגה vorkömrat, dieselbe Erklärung darbietet. — Den von Menachem citirten Vers (s. 103, A. 13) führt auch Chajug an (s. Nutt two treatises p. 2). Dieses Citat ist viell. J. G/s Quelle. — UeberdasVerhältnis J. G/s zu Dunasch (S. 103) ist noch immer das im Jahrb. I. S. 225, II. 217, 218 Bemerkte, wonach derselbe als Schüler Isak Ibn Gikatilia’s, der für Menachem gegen Dunasch Partei nahm, sich in der Würdigung D.’s einige Reserve auferlegte, zu beachten. — Der ungenannte ״Jerusalemer“ (S. 106) ist, wie Neubauer (notice sur la lexicographie p. 155, 156), zeigt, der Verfasser eines ״Muschtamil“ betitelten, von Mose Ibn