Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 103)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2418846-2418855--1437-2420330- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
auf ein solches Verhältniss hinweisende Bezeichnung geüännt (s. Geigers jüd. Ztschr. 3 S. 313). — Ein besonderes Kapitel widmet der Sammler des Diwan’s der gedankenvollen Betrach־ tung 8.147!)אשתחיה אפים ארצה כי אין למטה ממנה). Eine Parallele zu diesem Satze bilden die Worte J. E/s zu Koh. 5, 1 ואחה ער האייץ ואין למטה ממך Str. 15 wird in derselben Form wie in Chotam Tochnit (169a s. Anh.) auch in שפחי כהן v. Mordechai Koben (306 a) angeführt. Der Text bei Sachs (B-el. Poesie Anh. p. 40) bietet ebenso wie der in ’52 אילת השח'־ a verschiedene Varianten, die auf Aenderungen späterer Dia־ skeuasten zurückzu führen sind. 5. Reime und Gedichte des Abraham Ibn Esra Heft I (Breslau 1887), Heft II (Breslau 1885). (Beilagen zu den Jahresberichten des jüdisch-theologischen Seminars, Breslau 1885, 1887). Die Sitte mittelalterlicher Schriftsteller, ihre Werke mit einem poetischen Vor- oder Nachworte oder mit beiden zugleich zu schmücken, ist von den Juden schon frühzeitig den Arabern entlehnt worden. Es lässt sich nicht mit Bestimmtheit angeben, bis in welche Zeit dieselbe zurückreicht•, doch folgen ihr bereits in Spanien Maimonides und in Italien Natan b. Jechiel. Ibn Esra, der überhaupt mehr ein Verskünstler als ein Dichter genannt zu werden verdient, begleitet seine Werke in der Regel mit poetischen Widmungen oder kurzen Einleitungsgedichten. Der Verfasser der vorliegenden Schrift hat es nun unternommen, dieselben in kritisch gesichertem Texte herzustellen, sie in chronologischer Ordnung zu sammeln und ihnen eine ihren Inhalt getreu wiedergebende deutsche Ueber- Setzung in poetischer Form beizufügen. Der Verfasser hat sich letztere Arbeit durchaus nicht leicht gemacht. Indem er sich bemüht, den Intentionen des Dichters in vollem Masze gerecht zu werden, vermeidet er es nicht nur, durch zu freie Uebertragung den eigentlichen Wortlaut des Textes ausser Name ישועה wird hier zu einem Wortspiele verwendet, wie in Z. 3 der Name וכלנו בך משה משריי□ משאון סועות) משח)• in 2• 2 das. 1. יאות f. מאות.