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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 75

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VIII. (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 75)
Language
German
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70 דהיין in סכייך zu emendiren, es könnte aber auch הדיין (part. v. חדי erfreut sein) dafür gelesen werden; קאטסין ist wahrscheinlich y.oivMvog, Gesellschafter, Gefährte. — 234) קובטא col. b nur im Plur. j. Pes. 3, 2 Ab. sar. 2, 8), wofür Tos. Ab. sar. Ed. Zuckermann 4, 11 קפטא hat, könnte lat. cepe, cepitius (ein mit Honig vermischter Saft) oder auch persisch kubaitha, arab. kubaita (ein aus verschiedenen Ingredienzien von Früchten bereitetes Gebäck s. Vullers II, 794) darstellen. Am ehesten dürfte lat. copta (eingemachte Feigen) darin zu finden sein — קבט־רח (j. Sab. 6, 1 s. 235 col. 1) ist wahrsch. aus capitium (Haube) hervorgegangen. — Das schwierige 239) קבסתן col. a a. Synh. 55 a) wird in Ar. von קבסא abgeleitet;1) das Wort hängt vielleicht mit persisch kibiden, belästigt werden, zusammen, daran kibideh (״führe nicht vom rechten Wege ab“) s. Vullers ling. pers. rad. 96 col. b. — Der Fluss קבריא (al. קבריאל Gen. r. c. 16 s. p. 243) ist wahrscheinlich der Chaboras; in der darauf folgenden Meinung (. •.ורבנן אסרי כמין תוויי(נהר הוא בבבל רשמו תויי (so in Koh. rab. I, 7) ist mit תויי wahrscheinlich der Thonites gemeint, ein See in Armenien, durch welchen der Tigris flieszt und dann eine weite Strecke sich unterirdisch fortbewegt (s. Strabo 11, 14 vgl. Ammian 23, 6 Justin 42, 5). — 259) קיטית col. a) ist wahrscheinlich — xva&og (Maszbecher) oder v.ixog (Becher). — Die Bezeichnung קומיס קלטור (Koh. r. 9, 11 s. 265 col. b) stellt vielleicht comes cortis (xöfirig yoQTTjg s. Duc. gloss. med. lat. s. v. II 796; Meurs. p. 270) ״Hofgraf“ dar, oder es ist קלטם xtyrrjg (Herold) zu lesen, an ydgragog ist hier nicht zu denken; über ק' אספסריאון s. Jahrb. 5, S. 120. — 267) קוניא col. a 'מאני דק) ist von xovla abzuleiten, y.owbm (verpichen). — Die Bedeutung Gattin für 268) קינעה col. a) ist aus dem Arab. direct nicht nachweisbar; es lässt sich auch annehmen, dass es aus lat. eonjux entstanden ist. — Für das (pag. 271 col. a s. v. קופל) aus Jelamdenü in Ar. angeführte קו־כלא דגיא (die Stelle lautet: ף Vgl. über die Bedeutung des Wortes קבסא ^tschr. d. DMG. 33 S. 513. Dasselbe ist in der älteren hebr. Litteratur oft im Gebrauche (s. Saadia Emunot 10, 2; Perlenlese No. 47; Maimonid. Pirke Ed. Lemb. 66 u. ö., s. auch Steinschneider Kat. d. Hamb. Bibi. S. 135.

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