Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 74

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
VIII. (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 74)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
75% known words query
IRI
…/2418846-2418855--1408-2420301
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

69 col. a) ist vielleicht eine andere Form von 96) פקרוס col. b. nach Perles in Grätz Mtsschr. a. a. O. S. 365 speciarius); es ist jedoch auch möglich, dass פור וטס — cpvQccrrig (Teigkneter) dafür zu lesen ist. — 121) פרינקא col. b. a. Ab. sar. 30 a) ist persisch perwendeh, Tuch, in welches Kleidungsstücke eingewickelt werden oder Sack, der hiezu verwendet wird (Vullers I, 352 col. a). — פרוסטתקלין (j. Jab. 6, 1 s. 125 col. b) scheint der Name des Schmuckgegenstandes, an welchem das Bild der ״goldenen Stadt“ zu sehen war, zu sein; vielleicht ist es aus n8qitgaxtfliov entstanden. — פרוסטיקוס^ין (Midr. P8.17 s. 126 col. a) ist entweder tzqwzo — quaestor oder nQwroxovQfJwo, Cursorum praefectus (Meurs. lex. graeco-barb. p. 460, Du Gange Lex. med. lat. s. v. protocursor). — 126) פי־סוף col. b a. Jelamdenu bei Ar. s. v. בלש) bildet einen Beleg zu praesopus, Vorgesetzter, worüber Du Cange (gloss. med. lat. s. v.) bemerkt: praesopus, praepositus. Gaufredius Malaterra bib. I c. 32. Giraccii praesopus, quem nos praepositum dicimus. Ex Graeco 1xqogohzov. — פרוסופא (al. 126 פיאסופא col. b. a.Gen.r.e. 65)istwahrscheinlich pyropus (Rubin) oder nc000g, Marmor. — 127) פורסישמנה col. a, ist wahrsch. pers. pursisch-nameh (gesetzmässige Untersuchung). — פרפיסא (Sab. 81 b) könnte, wenn die Erklärung der Gaonen, nach welcher der Gebrauch dieses Gegenstandes zur Vorbedeutung der Zukunft dient, die richtige ist, mit griechischem agoqjarog Zusammenhängen. — פריש ist lateinisch pyrus (Birne), obwohl es im Talmud nur in der Bedeutung: Quitte vorkömmt. — Das sonst nicht vorkommende צאר (Ab. sar. 30a s. 162 col. b) ist vom persischen tseherwiden (laufen) abzuleiten. — Zu ציבא, Holz (182 col. b) vgl. persisch tschub (Vullers II 596 col. b ff.). — צורבא (gewöhnlich in der Zusammenstellung האי צורבא מדרבנן s. 216 col. b) ist viell, persisch tscherb (hervorragend, ausgezeichnet). — Ob קאניסן (Lev. rab 33 s. 242 col. b) ein Gentilicum ist, ist noch sehr fraglich. □מובאים □ובאי (Ez. 23, 42) wird nämlich daselbst in folgender Weise glossirt: מובאים קאנוסין סבאים דחיין; in Jalkut II, 362 lautet diese Glosse: מובאים סבאו מובאים קטיסן und das. 1061 מובאים סבאים קטיסין סבאים. Es scheint demnach סבאים durch סבאן (Schlemmer) wiedergegeben worden zu sein 5 in Lev. r. wäre demgemäsz

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.