Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 72)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2418846-2418855--1406-2420299- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
67 gefragt, ob man unreife Datteln, die im Brachjahre gewachsen sind, nach Askalon (das als ausländische Stadt galt) bringen dürfe. — In der s. v. 17) פורה b vgl. Art. 50 פלטירא b) besprochenen Stelle j. B. kam. 2, 5 הד בר נש אפיק פלטירה כפורה עבר חמרא וחבריה ist פורה wahrscheinlich rcr/o«, pera (Ranzen); in פלטירה hier und in B. mez. 3, 7 dürfte am Ehesten TroaTrjom (Verkaufswaare) zu erkennen sein (Deiches in נחיבוח ירושלים z. St. emendirt פלטירה in פסטיר (qpamr/p) und פורה in פרגה, (71 vQ^og), wozu keinerlei Veranlassung vorliegt). — Für פורנים (s. v. 18 פורטם a a. Sifre II, 320) wird in der Note Friedmann’s No. 8 eine LA. פרדינסיס verzeichnet, die wohl aus □פרדכסו (= 7zaQado^og) entstanden ist. Dieses Wort passt vorzüglich als Erklärung zu 19) פיזמיקון — .דור תהפבותa a. M. Ps. 18, 41) ist vielleicht aus inlatmov (Wahrzeichen, Wappen) entstanden (etwa: iniffrifitxov). — Zu פזרא (Bab. kam. 28a), nach dem Verf. (20 col. a) ״viell. pers.“ bemerkt Fleischer: ״Ich kenne nichts, womit ich diese Vermutung unterstützen könnte.“ Es ist nicht unwahrscheinlich, dass פזרא mit pers. pädeh (Strick), das auch in der Form päzeh gebräuchlich war (Vullers 1,319) identisch ist. — Für 20) בפחי נפש col. b) ist wohl an allen Stellen: בפחי ל zu lesen. — 33) פטרוזא col. a a. Bechor. 11a) erscheint unerklärlich und ist vielleicht aus arab. faraheidun (kleines Schaf) corrumpirt. — פחיזא (Chul. 47 a s. 21 col. a) scheint vom pers. pachtschiden (gestossen werden), herzustammen, daher פחיזא ׳= pachssineh (welk, trocken). — פטוטרות (M. Ab. sar. 13b s. 26 col. a) ist wohl von פיטרייה (j. Scheb. 5, 1 vgl. 32 col. b) nicht verschieden. Da es nach der Tradition eine Feigenart sein soll, kann griech. nkvgtg (junge Olive) nicht zur Vergleichung herangezogen werden. Das Wort ist vielleicht aus imrqiirriQ entstanden, da nach der überlieferten Erklärung unter בנית שוח (das durch פיטרייה erklärt wird), Feigen zu verstehen sind, die erst nach drei Jahren zur Reife gelangen. —Die LA. דמפטיא (Sab. 140 b. s 26 col. a. s. v. פטי) ist zweifelhaft; Cod. Oxf. hat דמטיא, welche LA. auch Raschi z. St. refleetirt, (also: ״reicht auf 12 Monate“). — Zu 28) פטפט col. 2) vgl. arab. fatfata. — פיפקין (Rut. r. p. 42 col.) ist wahrscheinlich in פיפלין ~ Tztolov zu emendiren, währenddem פיפורין (col. 2 a. 5*