Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 41)
- Language
- German
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36 enthalten haben. Dieselbe lautet: xcd sins Mcovarig, 81ä ro fir) ßeßqmaß'ai, ro nsQi zrjg d^iaQziag dvrß.(ä&ri9 cbgavrcog v.dX 6 ^aXcofuov rag oxzw r\^Qag rjyayev. Wenn es in dem Nachsatze heisst: ״So feierte auch Salomo acht Tage“ so muss in dem Vordersatze darauf hingewiesen worden sein, dass auch die Weihe* feier zur Zeit Moses von gleicher Dauer gewesen sei. Wahr־־ scheinlich war hier angegeben, dass nachdem die sieben Tage der priesterlichen Weihe (Lev. 8, 33) verstrichen waren, am achten das himmlische Feuer herabgekommen sei (ib. 9, 24). Daran reihte sich der noch erhaltene Schlusspassus ״Und Moses sprach, weil das Sündopfer nicht gegessen wurde, wurde es vom Feuer verzehrt“ (ib. 10, 16, 17). Das war nämlich der letzte jenen Weiheakt betreffende Ausspruch des Moses. Um den Brauch des Lichteranzündens, auf welchen ein besonderes Gewicht gelegt wird, zu rechtfertigen, führt der Verfasser zunächst die alte Priesterlegende von der Verbergung des heiligen Feuers״an, das dann als ״festes Wasser4‘ wieder aufgefunden wurde, welches mit dem in ihm eingeschlossenen Feuer die Opferstücke verzehrt (1, 19—36). Nach der rabbinischen Tradition hat zwar in dem zweiten Tempel sich das himmlische Feuer niemals gezeigt (s. die Stellen in B. Ch. Forsch. 8, S. 181), doch haben sich die Spuren jener Legende in dem synagogalen Cultus nicht ganz verloren, denn nicht anders als auf Grundlage derselben lässt es sich erklären, dass die Geschichte von Elia und den Baalspriestern (2. Kön. 18) einst als Chanuka-Haftara im Gebrauche war (s. Pes. rab. Ed. Friedm. c. 4). Die Angäbe (1, 31, 32), dass Nehemia grosse Steine Zusammentragen liess und an diesen eine Flamme sich entzündete, die von dem über dem Altar erstrahlenden Lichte verzehrt wurde, stimmt im ersten Teile zu 1. K. 18, 31, währenddem der andere Teil derselben in der Relation der Baraita von ״dem Feuer, das das Feuer verzehrte44 (Joma 21b) als kurze Reminiscenz wiederkehrt. Die Anordnung, das verborgene Feuer bei der Opferung in Gebrauch zu nehmen, soll nach dem Verfasser des Send- Schreibens (2, 1) in einer Schrift Jeremia’s enthalten gewesen sein. In dieser befand sich unter Anderem auch ein Bericht