Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 190)
- Language
- German
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186 S. 209 Z. 16. Im Jahre 1557 erscheint Abraham b. Isak Halewi Bakrat als Besizer der von Coronel (בית נתן Vorr.) beschriebenen Talmudhandschrift. S. 212 Z. 6. Nach: ״anderthalb“ 1. ״hundert“. S. 218 Z. 19. ברעזע wird derselbe jedoch auch in der Widmung zu Pleszner’s עדות בישראל genannt. S. 219 Z. 14. Wie aus dem Esther-Commentar von Mose Meir Perls (מגלת ספר Ed Prag 50 b) hervorgeht, war es eine Tochter David Oppenheim’s, Sara, Gattin Chajim Jona Theomim’s, die eine Abschrift der Megilla anfertigte. Die betreffende Stelle lautet: שאלה אשל נשאלתי מאת אמ״וו מלה דוד אופנהיים נר״ו במגלה אשר כתבה בתו מרת שרה שהיא אשת היניק וחכים המופלא מיהר״ר חיים יונה בן הגאון מו״ה פייבל תאומים נ״רו אב״ר ור״מ דק״ק סרעמסלא והגליל נכר הגאון המופלא בעל קיקיון דיונה נ״ע אם לקרות בצבור מאותה המגילה• Chajim Jona Th., der Rabbiner in Przemysl, Zilz und Breslau gewesen, wird auch in dem Vorworte seines קונטרס (Ed, Jesnitz 1723) als Eidam David Oppenheims in erster Ehe bezeichnet. Auszer den bei Fürst bibl, jud. III, 416 verzeichneten Schriften verfasste er noch ein Werk unter dem Titel ,חשבונות של מצור über die 613 Sazungen (s. קונטרס Nachw) und eine polemische Epistel gegen einen zeitgenössischen Rabbiner, der in parteilicher Weise seine Autorität geltend machte (ib 9 b כבר חברתי תשובה ארוכה על מעשה שאירע בזמנעו זה שאהד מרבני הומן נתן רשות לעיר אחרת שארם א' ידין להם ולא לפניו ופתח את פיהו ויקלל כי באמת הגיוזר ההוא לאו בר סמכא הוא וכבר אמרו ז״ל סימן לגסות רוח עניות תדע שהרי קרא עצמו באותה הגזירה משיח ה' שכתב על עצמו יען בי משחני ה' לנגיד וכבר בטלו דבריו גדולי ישראל ולעת הכושר יבוא לדפוס אי׳׳ח)• Sein Sohn Isak Josef Th. war Rabbiner in Krakau und seit 1755 in Breslau (s. J. M. Zunz Ir hazedek S. 162 ff., Grätzer Gesch. der isr. Krankenverpflegungs-Anstalt zn Breslau S. 16, Resp. Josef Steinhardt II No. 9). In dem von seinem Schwiegersöhne Wolf Eger herausgegebenen Mischnat d’R. Akiba 44 a wird eine seiner talmudischen Dissertationen mitgeteilt. Auch der bekannte Saul Levin war sein Eidam (s. Straszun in Fünn’s Kirja neemana 298 A. und Vorr. zu Or Enajim von Salomo b. Paniel Ed. 1806). S. 219 Z. 6 v. u. Auf dem hebräischen Titelblatte dieser Rede nennt sich der Verfasser ,משה בהדיין מלה אברהם וןי״ף• Die Chiffre מי״ה bedeutet: Wittelshofer. Graser (das Judenthum und seine Reform, Bayreuth 1828 S. 27) bemerkt: ״Gelegenheitspredigten sind wohl auch einige von dem gutgesinnten älteren Rabbiner Wittelshofer zu Floss im Obermainkreise gehalten und gedruckt worden“. M. Wittelshofer ist der ״Rabbiner Moses“ bei Zunz G V. S. 461 A. d, über welchen auch Kayserling (Bibliothek jüd. Kanzelredner I, 414) nichts Näheres mitzuteilen wuszte. S. 219 A. 1. Die Identität Wolf Levis mit dem Fürther Rabbiner Binjamin b. Meir geht auch Resp. Chinuch bet Jehuda No. 91 hervor. In No. 84 daselbst wird er החסיד המפורסם מו״ה וואלף זצ״ל פאטשדש מק״ק פירדא genannt. Er war früher Rabbiner in Buczacz (vgl. Bemerkung des Heraus-