Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 187)
- Language
- German
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183 von Elia b. Kalonymos). — Simcha Eappaport (S. 43) war, ehe er nach Grodno kam, Rabbiner in Dubno (s. Approb. zu צפנה פענח חדש) und wurde 1713 der Nachfolger Mose Zebi’s in Lublin (s. Approb, zu ב^ית שלום von Pinchas b. Pelta). Carmoly (Ha-Orebim p. 15) hat die richtigen Daten ohne Quellenangabe. Sein Nachfolger scheint der Fürther Rabbiner Baruch Rappaport (s. Würfel, Juden in Fiirth 31, 58 ff) gewesen zu sein. Die Approbation zu פני משה V0Ü Mose Kohen unterzeichnet er mit der Bemerkung ומצ פ לק״ק הראדנא והגליל• — Von den Personen, deren Grab- Schriften mitgeteilt werden, ist Elisa b. Abraham (st. 15. Tamns 1749 s. p. 58) literarisch bekannt. Er ist der Verfasser eines kurzgefassten Commentars zur Mischna, den er in seiner Jugend, als er noch zu den Schülern des Frankfurter Rabbiners R. Samuel b. Zebi gehörte, ausgearbeitet hatte und Editor des Commentar’s R. Ascher’s zur Mischna-Ordnung Seraim (s. Jahrb. 2 S. 171). ln der Vorrede, in der er selbst augiebt, dasz Grodno seine Heimat sei, stellt er auch seine Abstammung, dergemäsz er als ein Nachkomme des angeblich polnischen Eintagskönigs Saul Wohl erscheint, ausführlich dar. 38. תפלה למשה♦ Ursprung und Entwicklung des Phylacterien-Ritus bei den Juden von M. L. Rodkinssohn, Redacteur des ״Hakol“ etc. Presburg, 1883, Selbstverlag des Verfassers. 8. 24 u. 152 S. Eine höchst wertvolle und lehrreiche Monographie, die ihren Gegenstand nach allen Richtungen hin beleuchtet und das reiche und verschiedenartige Material, das in dem talmudischen wie in dem späteren rabbinischen Schriftturne über ihn vorhanden ist, einer gründlichen kritischen Untersuchung unterwirft. Da wir auf denselben noch ausführlich zurückzukommen gedenken, wollen wir uns für heute mit der bloszen Anzeige dieser Schrift, die als specielle Arbeit über den Phylacterienritus von bleibendem Werte ist, begnügen. Selbst diejenigen, die den Standpunkt und die Tendenzen des Verfassers nicht teilen oder vielmehr hergebrachte und beharrlich festgehaltene Anschauungen nicht aufzugeben gesonnen sind, werden, so sie die Wahrheit noch anzuerkennen vermögen, den wissenschaftlichen Darlegungen des Verfassers die gebührende Würdigung nicht versagen können.