Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VII. (1885)
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 186)
- Language
- German
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182 ist wahrscheinlich mit dem in der Nähe des alten Amida (Diarbekr) gelegenen Orte Asanchif (s. descr. Pers. p. 216, 217) identisch. — חואך (S. 65) stellt sicherlich den unter dem Namen אתך in der Provinz Bet-Garmo nachgewiesenen Ort dar (vgl. Nestle theol. Studien aus Würtemberg II, 210). — Der Gebrauch dieser reichhaltigen Schrift ist durch das geographische Namenregister (S. 68, 69) bedeutend erleichtert, wie auch das Register der angeführten Schriften (S, 70, 71) eine recht interessante Uebersicht über einen beachtenswerten Teil der neueren jüdisch-wissenschaftlichen Literatur darbietet. 37. ספר עיר גבורים יכלכל קורות עיר הוראי־נא קורות בני ישראל בה וציונים לנפשות גדולי ישראל אשר התנוססו בה מאת שמעון אליעור ■ פריעדנשטיין• (Geschichte der Stadt Grodno und der Juden daselbst von S. Friedenstein, Wilna 1880. 8. 109 S.). Die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Polen und Russland lässt sich nur in wenigen Spuren über das 16. Jahrhundert hinauf verfolgen und selbst von da ab ist der Aufbau derselben durch den Mangel an eigentlichen Quellenschriften und durch die Zerstreutheit der einzelnen zufällig erhaltenen Daten sehr erschwert. Es kann sich übrigens, da dieselbe auszer Nachrichten über erlittene Verfolgungen und administrative Einrichtungen nichts Bemerkenswertes darbietet, hier nur hauptsächlich darum handeln, nähere Kunde über hervorragende Persönlichkeiten zu ermitteln, welche entweder durch ihre rabbinische Wirksamkeit oder durch literarische Leistungen sich einen Namen gemacht haben und doch heutzutage fast zu den Verschollenen gehören. Von diesem Gesichtspunkte aus darf auch die vorliegende Schrift besonderer Beachtung empfolen werden. Es ist dem Verfasser gelungen, eine, wenn auch etwas lückenhafte, Reihenfolge der Rabbinen von Grodno seit der Mitte des 16. Jahrhunderts herzustellen und über dieselben aus wenig zugänglichen Schriften und mit Hilfe der hier zum ersten Male an’s Licht gezogenen Epitaphien einige biographische und charakterisirende Daten zu eruiren. Unerwähnt blieb Jona b. Jesaia Theomim aus Prag, der 1646 als Rabbiner von Grodno die erste Ausgabe des Sifte Kohen approbirte. Er scheint der Vorgänger des R. Chaike (vgl. zu S. 42 auch Vorwort zij אספקלריא המאירה uüd Scheerit Jaakob zu Gen. No. 23, Exod. No. 55, 59 und Schlusz des Werkes) gewesen zu sein. — Mose Zebi (S. 42) war nachweislich 1678 Rabbiner in Grodno (s. Approb. zu Pochawitzer’s חכמה und דברי חכמים)• Sein Vorgänger war vielleicht der in 65 לחם הפנים a genannte Salman Schor (שה/,ג החדש I» ו No. 18) und sein Nachfolger war Mordechai Süszkind Rotenburg (8. dessen Resp. No. 23 u. 24). Im Mai 1691 kam er nach Lublin (die Approb. zu שבתא לדרגלא wo der Namensunterschrift das Vermerk הגלילD ומצ״ס בק״ל. לובלין hinzugefügt ist, hat das Datum 15. Nisan 1651; am 1. Ijar desselben Jahres unterzeichnet er bereits als Rabbiner von Lublin die Approb. zu אדרת אליה